Fußball Prominente Teilnehmer bei Calhanoglu-Turnier in Mannheim
Am ersten Weihnachtsfeiertag gab es bereits ein ganztägiges Turnier um den Ensnaflar-Firmen-Cup. Am 29. Dezember tummelten sich 20 Mannschaften auf zwei der vier Fußballfelder bei einem Turnier für Ü40-Senioren. Dabei zeigten die oft schon über 50 Jahre alten Fußballer technische Feinheiten, die bei unterklassigen Amateurmannschaften selten zu bewundern sind. Hüseyiin Çalhanoğlu, Inhaber des Zentrums, hat die nötigen Kontakte, um dafür zu sorgen, dass mehrere Ex-Fußballprofis während des Turniers aufliefen. Dabei war beispielsweise der in Baden-Württemberg aufgewachsene Fatih Ceylan (44), dem 2004 mit Sakaryaspor der Aufstieg in die Turkcell Süper Lig, die höchste türkische Spielklasse, gelungen war. Er war später unter anderem bei Kayserispor und Antalyaspor aktiv.
Dass Çalhanoğlu hervorragende Kontakte im internationalen Fußballgeschehen hat, liegt auf der Hand: Sein in Mannheim geborener Sohn Hakan (30) bestritt für den Hamburger SV und Bayer 04 Leverkusen insgesamt 111 Bundesligaspiele (18 Tore). Danach wechselte er zum AC Mailand. Mit Inter Mailand, wo er immer noch aktiv ist, wurde er jüngst italienischer Meister. Der Mittelfeldspieler absolvierte 242 Begegnungen in der italienischen Serie A, ihm gelangen 46 Treffer. Er ist vor allem für seine Standards und Distanzschüsse gefürchtet und zudem seit 2022 Kapitän der türkischen Nationalmannschaft, in der er zu 95 Einsätzen kam und 20-mal traf. Porträts von Hakan Çalhanoğlus schmücken die Wände des Fußballzentrums, das vier Spielfelder, eine Trampolinhalle und einen Unterhaltungsbereich für Kinder beinhaltet.
Reise als Preis
Der Siegermannschaft des Ü40-Turniers winkte ein attraktiver Preis: eine einwöchige Mannschaftsreise nach Antalya inklusive Flug und Hotelübernachtungen. Auch regional bekannte Spieler überzeugten. Dies war zum einen Gezim Bequiri (48), der zu seinen besten Zeiten in der ersten dänischen Liga aktiv war und vor zwei Jahren dem Kader des SV Südwest Ludwigshafen angehörte, und auch mehrmals seine Klasse aufblitzen ließ. Ein weiterer bekannter Spieler war Stefan Lautenbach (56), der vor drei Jahren beim 1. FFC Niederkirchen als Jugendleiter tätig war und auch als Torwarttrainer einen guten Ruf hat. Am Sonntag stellte er sich bei Team der Neos-Praxis, das im Endspiel der Mannschaft des Gastgebers im Endspiel mit 3:4 unterlag, selbst zwischen die Pfosten und hatte sichtlich Spaß dabei.
Am kommenden Sonntag, den 5. Januar, steigt im Çalhanoğlu-Fußballzentrum das dritte Turnier innerhalb von zwölf Tagen, diesmal ein Jedermann-Turnier.