Ludwigshafen / Mutterstadt Polizei schnappt 19-Jährigen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs

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Nach mehreren Betrugsdelikten in Ludwigshafen und der Festnahme eines Tatverdächtigen in Mutterstadt sitzt ein 19-Jähriger in Untersuchungshaft. Das teilten die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz gemeinsam mit.

Am Montag kam es in Ludwigshafen zu zwei vollendeten Betrugsdelikten. In einem Fall wurde eine Seniorin von einem falschen Sparkassenmitarbeiter und einem angeblichen Kriminaltechniker dazu gebracht, ihre Bankkarte und die Pin herauszugeben. Die Täter hoben anschließend Bargeld ab und tätigten Überweisungen.

In einem weiteren Fall erhielt eine 63-jährige Frau laut Mitteilung einen Anruf eines angeblichen Sparkassenmitarbeiters, der eine bevorstehende Abbuchung mehr als 4000 Euro durch Amazon behauptete. Kurz darauf übergab sie einem Komplizen ihre Bankkarte samt Pin. Der Täter hob mehr als 6000 Euro ab und führte weitere Überweisungen durch. Dabei zeichnete eine Überwachungskamera den 19-Jährigen auf.

Ein Polizist erkannte ihn dann am Donnerstag in Mutterstadt und beobachtete, wie er die Bankkarten eines älteren Ehepaars entgegennahm. Nach kurzer Verfolgung wurde er von der Polizei festgenommen. Die Bankkarten wurden sichergestellt. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten Polizisten unter anderem auch mutmaßliche Tatkleidung und Mobiltelefone sicher.

Der Beschuldigte wurde am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des gewerbsmäßigen Betrugs. Der 19-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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