Ludwigshafen Planspiel „Fake News“ – was steckt dahinter?
Wie entstehen Fake News, warum verbreiten sie sich so rasant – und welche Auswirkungen haben sie auf Demokratie und gesellschaftliches Zusammenleben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das jugendpolitische Planspiel „Fake News“, das am 14. März im Katholischen Pfarrzentrum St. Albert in der Ludwigshafener Pfingstweide stattfindet. Veranstaltet wird das Planspiel von der Kolpingjugend St. Albert in Kooperation mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Vorderpfalz. Die Durchführung übernimmt das Demokratiezentrum Rheinland-Pfalz.
Das Planspiel richtet sich an junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren und beginnt um 10 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, ein Mittagessen ist inklusive. Die Veranstaltung dauert rund sieben Stunden. Im Mittelpunkt steht ein realitätsnahes Szenario: In einem Jugendhaus der fiktiven Stadt „Reinstadt“ übernehmen die Teilnehmer verschiedene Rollen gesellschaftlicher Akteure. In diesem geschützten Rahmen erleben sie, wie manipulierte oder bewusst falsche Informationen entstehen, verbreitet werden und welche Dynamiken sie auslösen können.
Ziel ist es, Medienkompetenz zu stärken, für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren und gemeinsam Strategien gegen Fake News zu entwickeln. Die Veranstalter möchten mit dem Angebot junge Menschen darin stärken, demokratische Prozesse besser zu verstehen und aktiv mitzugestalten. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Fake News insbesondere in sozialen Netzwerken leiste das Planspiel einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und zur Förderung einer respektvollen, demokratischen Gesellschaft. Anmeldung und Rückfragen per E-Mail an info@kolpingevent.de. Anmeldeschluss ist der 27. Februar.