Ludwigshafen Paukenschlag vor Weihnachten

Vanessa Huber (rechts) und Sandra Hanke bilden das Sturmduo beim Faustball-Zweitligisten TB Oppau.
Vanessa Huber (rechts) und Sandra Hanke bilden das Sturmduo beim Faustball-Zweitligisten TB Oppau.

«LUDWIGSHAFEN.»Die Zweiliga-Faustballerinnen des TB Oppau haben sich mit einem Paukenschlag in die Weihnachtspause verabschiedet. In der IGS-Halle in Oggersheim fuhren die Oppauerinnen zwei souveräne 3:0-Siege ein. Unterdessen beendeten die Zweitliga-Männer des TBO das Kalenderjahr mit einem Sieg und einer Niederlage.

Mit dem Abstiegskonkurrenten TV Dörnberg und der auf Tabellenplatz vier rangierenden Wundertüte des TV Bretten gastierten zwei völlig unterschiedliche Mannschaften zum Rückrundenauftakt in Ludwigshafen. Die Oppauerinnen, die in acht Spielen zuvor nur zwei Siege einfuhren, zeigten sich jedoch gut vorbereitet. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, dominierten sie den TV Dörnberg mit fortlaufender Spieldauer zusehends. Was auffiel: Je mehr sich der TBO auf sein eigenes Spiel fokussierte, desto mehr war Dörnberg auf Fehler der Oppauerinnen angewiesen, um zu punkten. „Wir wussten, dass, wenn wir unsere Linie konsequent durchziehen, Dörnberg keine Chance hat. Allerdings sind wir viel zu verhalten in die Partie gestartet und haben denen dadurch unnötige Punkte ermöglicht“, fand TBO-Spielertrainerin Jana Braun trotz des klaren 3:0 (11:7, 11:5, 11:5)-Erfolgs noch Kritikpunkte. Dass der TBO nicht direkt im Anschluss gegen Bretten ran durfte, sondern erst noch eine Partie pausieren musste, war für Braun ebenfalls nicht positiv: „Wir würden lieber direkt weiterspielen und den Schwung mitnehmen. Dieses Spiel Pause tut uns erfahrungsgemäß nicht gut“, meinte sie. Doch die Oppauerinnen hatten, angeführt von einer gut aufschlagenden Sandra Hanke, auch gegen den ohne Stammangriff nach Ludwigshafen gereisten TVB kaum Probleme. Mit dem am Ende herausgesprungenen 3:0 (12:10, 11:6, 11:6)-Sieg unterstrich der TBO zum Jahresende nicht nur seine ansteigende Form, sondern brachte sich auch dem Ligaverbleib einen großen Schritt näher. „Jede hat für die andere gekämpft und somit eine geschlossene Mannschaftsleistung ermöglicht. Außerdem haben meine Angaben heute mal so funktioniert, wie ich es wollte“, freute sich Hanke über das erste vier-Punkte-Wochenende der Saison. Das Gefühl von vier Punkten an einem Wochenende kennen die Zweitliga-Faustballer des TBO aus ihren vergangenen beiden Heimspieltagen. Doch diesmal mussten sich die ohne ihren Mannschaftskapitän Maximilian Breier angetretenen Oppauer mit einer geteilten Bilanz von 2:2 Punkten begnügen. Im saarländischen Völklingen setzte es für den TBO nach dem klaren 3:0 (11:9, 11:2, 11:9)-Erfolg über erschreckend schwache Gastgeber eine ebenso klare 0:3 (7:11, 5:11, 7:11)-Niederlage gegen Spitzenreiter TV Wünschmichelbach. Damit bleiben die Oppauer, bei denen Dominik Seel sein Zweitligadebüt feierte, zum Jahresabschluss auf dem dritten Tabellenplatz. „Nach dem verdienten, aber glanzlosen Sieg gegen Völklingen, blieben wir gegen Wünschmichelbach hinter unseren Erwartungen zurück. Ohne Max fehlen uns vorne die Alternativen, aber wenn wir bis zum Ende unseren dritten Platz verteidigen können, ist alles in Ordnung“, bilanzierte TBO-Trainer Matthias Bog.

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