Ludwigshafen Oppauer Heimstärke

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LUDWIGSHAFEN. Die Faustball-Männer des TB Oppau haben am fünften Spieltag der Zweiten Bundesliga West eindrucksvoll bewiesen, dass mit ihnen im Kampf um die Aufstiegsspiele zu rechnen ist. Mit dem erwartungsgemäßen 3:1-Erfolg über den TSV Karlsdorf und dem etwas überraschend klaren 3:1-Sieg über Ex-Tabellenführer TV Waibstadt sind die Oppauer zum Kreis der Aufstiegsfavoriten gestoßen.

Die Oppauer bewahrten sich ihre makellose Heimbilanz mit vier Heimsiegen aus vier Saisonspielen. Doch nicht nur das: Mit zwei bärenstarken Leistungen gegen den TSV Karlsdorf und Spitzenreiter TV Waibstadt setzte die Mannschaft des Trainerduos Matthias Bog/Thomas Blümbott ein echtes Ausrufezeichen im Kampf um die Aufstiegsspiele. „Heute war für mich unser unbedingter Siegeswille der Knackpunkt zum Erfolg“, freute sich TBO-Kapitän Maximilian Breier über das perfekte Vier-Punkte-Wochenende der Oppauer. Sie sind nun als Tabellenvierter weiterhin punktgleich mit dem Drittplatzierten TV Weisel, mittlerweile aber nur noch zwei Punkte hinter dem neuen Tabellenführer TV Käfertal. Sichtlich motiviert ging der TBO in sein Duell gegen den stark abstiegsbedrohten TSV Karlsdorf. Nur im dritten Satz ließen sich die Gastgeber ein wenig die Butter vom Brot nehmen und gaben diesen mit 7:11 ab. „Im dritten Durchgang haben wir wohl gedacht, dass wir ihn einfach so herunterspielen können. Das ging leider schief. Aber umso wichtiger war es für mich, dass wir im drauffolgenden Satz gezeigt haben, dass wir voll da sind“, analysierte Bog. Der am Ende nie gefährdete 3:1 (11:8; 11:3; 7:11; 11:6)-Erfolg gab ihm Recht. Das Hauptaugenmerk lag am Samstag aber vor allem auf der Begegnung gegen den Ligaprimus TV Waibstadt. Bereits in den vergangenen beiden Jahren konnten die Oppauer dem traditionellen Meisterschaftsfavoriten immer wieder ein Bein stellen und entwickelten sich somit zu einer Art Angstgegner für den TVW. Angeführt vom stark aufspielenden Mittelmann Timo Bernhardt, der viele Bälle sehenswert abgreifen konnte, kämpften sich die Oppauer in die hochklassige Partie. Nach dem Satzgewinn verlor der TBO den zweiten dann allerdings deutlich mit 6:11. „Wir haben aber im dritten Satz wieder sehr gut in die Partie gefunden und Waibstadt regelrecht niedergekämpft“, lobte Bog. Bernhardt ergänzte: „Ich hatte heute echt ein gutes Gefühl, dass wir Waibstadt knacken. Wir sind bei ihnen in den Köpfen drin, wodurch sie Fehler machen, die ihnen gegen andere Gegner nicht passiert.“ Der etwas überraschende, aber nicht weniger verdiente 3:1 (11:9; 6:11; 11:8; 11:8)-Sieg machte deutlich, dass sich Oppau mit den Spitzenmannschaften mithalten kann. |koep

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