Ludwigshafen Oppau gibt sich keine Blöße

Der Oppauer Manuel Ullrich im Angriff.
Der Oppauer Manuel Ullrich im Angriff.

«LUDWIGSHAFEN.»Die Faustballer des TB Oppau hatten am vorletzten Spieltag der Zweiten Bundesliga West mit den Aufsteigern TV Rendel und TV Dörnberg zwei machbare Gegner vor der Brust. Trotz des Fehlens von Abwehrchef Christof Jugel meisterte der TBO diese Aufgabe.

„Es ist immer schwer gegen solche Gegner gut auszusehen“, wusste TBO-Trainer Matthias Bog, dass es an diesem Spieltag „keinen Schönheitspreis zu gewinnen gab“. Die erste positive Nachricht aus Oppauer Sicht fand aber bereits vor dem ersten Ballwechsel statt. Mit Dominik Seel und Alexander Jakoby feierten gleich zwei Spieler ihr Zweitligadebüt für den TBO. Für Seel war es nach einer zweijährigen Verletzungspause erst seine zweite Partie überhaupt. „Ich habe bereits einen Spieltag in der Verbandsliga mitgemacht und bin froh, jetzt auch in der Zweiten Liga auflaufen zu dürfen. Es waren zwar ein, zwei Dinger bei mir drin, über die ich mich geärgert habe, aber das sind Sachen, die mit der Zeit wieder kommen“, war Seel, der für Abwehrchef Christof Jugel in die Mannschaft rückte, einfach nur glücklich. Glücklich durften auch seine Mitspieler sein. Auch wenn sie gegen den Aufsteiger TV Rendel das ein oder andere Geschenk auf der eigenen Anlage verteilten: Trotz 2:0-Satzführung gab der TBO den dritten Durchgang an die Gäste ab, verbuchte am Ende dann einen ungefährdeten 3:1 (11:6; 11:3; 8:11; 11:8)-Erfolg. „Wir haben im dritten Satz ein wenig die Zügel schleifen lassen und wollten zu viel, statt einfach unser Spiel durchzuziehen. Aber im vierten sind wir dann wieder abgeklärt aufgetreten und haben das Ding sicher nach Hause gebracht“, wollte Bog seinen Schützlingen keinen Strick aus dem unnötig abgegeben Satz drehen. In der zweiten Begegnung gegen den TV Dörnberg leisteten sich die Oppauer ebenfalls leichte Fehler. In Bedrängnis gerieten sie dadurch – auch wegen des viel zu harmlos agierenden Kontrahenten – aber nie. „Gegen solch einen Gegner kann man sich solche Konzentrationsfehler noch erlauben. Die größte Herausforderung für uns war heute ohnehin das eigene Spiel durchzuziehen. Das haben wir ganz gut umgesetzt“, zog Bog nach dem 3:0 (11:8; 11:4; 11:7)-Sieg über den TVD ein zufriedenes Fazit. Mannschaftskapitän Maximilian Breier: „Es war eigentlich schon vorher klar, dass wir heute nicht unsere Bestleistung abrufen werden können. Von daher war das schon in Ordnung“, sagte er.

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