Ludwigshafen Oggersheim souverän Meister

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LUDWIGSHAFEN. Die M45-Faustballer des TuS Oggersheim haben sich in Weinheim souverän den Titel des westdeutschen Meisters in der Halle gesichert. Damit hat sich Oggersheim für die deutsche Meisterschaften am 8. und 9. April in Dresden qualifiziert.

„Wir haben einen Sahnetag erwischt. Es hat alles gestimmt und riesen Spaß gemacht“, freute sich TuS-Spieler Jürgen Peschek über den Titelgewinn. Dabei standen die Oggersheimer von Beginn an unter Druck. Denn nur die ersten beiden der insgesamt fünf angetretenen Mannschaften qualifizieren sich für die deutsche Meisterschaft. Druck mildernd war da allerdings die Tatsache, dass mit dem TV Klarenthal eine Mannschaft bereits im Vorfeld krankheitsbedingt abgesagt hatte. Ob es am späteren, souverän eingefahrenen, Titel des Westdeutschen Meisters etwas geändert hätte, darf bezweifelt werden. Denn Oggersheim war stark in die Meisterschaft gestartet: Die Mannschaft um Peschek, Udo Reis, Andreas Gruber, Frank Mattern, Thomas Blümbott, Peter Fromm, Gerhard Kraus und Hagen Appel ließ dem gastgebenden TV Wünschmichelbach keine Chance und setzte mit dem 2:0 (11:6; 11:3)-Erfolg das erste Ausrufezeichen. Auch der anschließende 2:1 (11:5; 8:11; 11:6)-Sieg über den TV Wasenbach war für die Oggersheimer Formsache. Lediglich im abschließenden Duell gegen den TV Weisel gönnte sich der TuS im zweiten Satz einen kurzen Durchhänger, sicherte sich mit einem starken dritten Durchgang aber nicht nur den 2:1 (11:8; 1:11; 11:4)-Erfolg, sondern auch den verlustpunktfreien Titelgewinn. „Überragend und souverän, keine gegnerische Mannschaft konnte uns heute gefährden“, zog TuS-Trainer Armin Klamm ein zufriedenes Fazit und Reis ergänzte mit einem Grinsen: „Das war eine tolle, mannschaftlich geschlossene Leistung. Jetzt können wir die Zimmer für die weite Reise nach Ostdeutschland buchen.“ |koep

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