Ludwigshafen Nun wird es ernst

MAXDORF. Der ASV Maxdorf, Vizemeister der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz, spielt heute, 19.30 Uhr, im ersten Aufstiegsspiel beim rheinhessischen Zweiten, TSV Schott Mainz II. Ein Aufstieg wäre der größte sportliche Erfolg in der Geschichte des ASV.
„Ich bin guten Mutes und glaube, dass wir die Verunsicherung aus den Köpfen bekommen“, sagt Trainer Michael Rot. Die Maxdorfer hatten auf der Zielgeraden geschwächelt und in den letzten sieben Partien zehn Punkte auf Meister FSV Schifferstadt eingebüßt. Entscheidend wird sein, ob es dem ASV gelingt, die zuletzt hohe Fehlerquote zu minimieren und die löchrig gewordene Defensive zu festigen. In den ersten 25 Begegnungen hatte Maxdorf im Schnitt exakt ein Gegentor pro Spiel bekommen. In den sieben Spielen bis zum Schluss gab es 16 Gegentreffer. Das sind mehr als zwei Tore pro Partie. „Am Montag haben 20 Spieler trainiert. Die Mannschaft ist heiß, jeder will spielen und das Ziel erreichen“, hat Rot festgestellt. Der 48 Jahre alte Übungsleiter hat die Qual der Wahl. Zwei Akteuren muss er sagen, dass sie nicht dabei sind. „Da bin ich noch am überlegen und werde kurzfristig entscheiden“, erklärt Rot. Auf jeden Fall werden der zuletzt an einer Knieprellung laborierende Sascha Rühm und Ex-Profi Rainer Hauck dabei sein. Hauck kann mit seiner Erfahrung und Kopfballstärke der Abwehr Halt geben. Auch wenn der 38-jährige Routinier in dieser Runde kaum spielte, ist er körperlich topfit. Der Trainer und einige Spieler haben sich den Gegner am vergangenen Wochenende, an dem der ASV spielfrei war, angesehen. „Eine junge Mannschaft mit schnellen Spielern, die früh attackieren. Trotzdem ist die Aufgabe lösbar, wenn wir an die Leistung anknüpfen, die uns stark gemacht hat“, ist der Coach überzeugt. Er will versuchen, mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Die Maxdorfer haben einen Bus gechartert, in dem Mannschaft, Trainerstab und Fans um 17 Uhr gemeinsam Richtung Mainz starten. Dort soll der Grundstein zum Aufstieg gelegt werden. (thl)