Ludwigshafen Neues Projekt für Senioren in Notwende und Melm
„SeNoMe plus“ mag sperrig klingen, doch dahinter verbirgt sich ein durchaus lebendiges Projekt der Altenhilfe Vorderpfalz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das in diesen Tagen startet. Die Abkürzung steht für „Senioren in der Notwende und Melm“.
Mit „SeNoMe plus“ soll das nachbarschaftliche Miteinander in der Notwende und der Melm mit zahlreichen Aktivitäten – auch generationenübergreifend – gefördert werden. „Unsere Ziele sind die Begegnung von Jung und Alt, Unterstützung, Beratung, Informationen und Sport, Spiele sowie Spaß zu fördern“, sagt Carlo Bansah, Geschäftsführer der DRK-Altenhilfe Vorderpfalz. Mit den Aktionen sollen die Situation der Senioren vor Ort und deren Teilhabemöglichkeiten verbessert werden. Einen Zugang zur digitalen Welt schaffen oder ein öffentliches Bücherregal einrichten – das seien konkrete Ziele, wie Christina Jost-Mallrich, Pressereferentin des DRK Vorderpfalz, sagt. Es sei wichtig, dass „SeNoMe plus“ von den Menschen und ihren Ideen lebe und nicht übergestülpt werde. Daher sollen in den nächsten Wochen Gespräche mit den Bewohnern der Notwende und der Melm geführt werden, um deren Wünsche kennenzulernen. Kultur- und Medienpädagogin Gisela Witt-Pieper und Altenpflegerin Susanne Altenkirch werden als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen. Gefördert wird das Projekt durch die Mittel der Deutschen Fernsehlotterie in Höhe von 156.000 Euro.
Witte-Pieper und Altenkirch planen, die Menschen in ihrem Wohnumfeld aufzusuchen, bieten aber auch Gespräche im Büro des DRK-Pflegeheimes „In der Melm“ an, Albert-Haueisen-Ring 28, Telefon: 0621/63513507, E-Mail: senome@kv-vorderpfalz.drk.de.