Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Neues Ärztehaus für Rheingönheim

Verschiedene medizinische und therapeutische Dienstleistungen sollen in dem Neubau angesiedelt werden.
Verschiedene medizinische und therapeutische Dienstleistungen sollen in dem Neubau angesiedelt werden.

Ab Herbst soll im Gewerbegebiet „Mörschgewanne“ in Rheingönheim ein neues Ärztehaus gebaut werden. Hinter dem Projekt steckt ein privater Investor, der kein Unbekannter in dem südlichen Stadtteil ist. Auch aus der Politik gibt es bereits eine positive Reaktion.

Die Firma Keil Konzepte Modulbau & Einrichtungen, die bis vor 18 Monaten noch im Gewerbegebiet „Mörschgewanne“ in Rheingönheim ihren Firmensitz hatte, ist aus Mangel an Erweiterungsmöglichkeiten nach Speyer umgezogen. Jedoch sollte das Gelände, das derzeit rückgebaut wird, weiterhin in den Händen der Familie bleiben. Darin waren sich Seniorchef Edmund Keil, Sohn Jannis und Tochter Leonie, eine angehende Architektin, einig. So entstand nach einigen Überlegungen die Idee, dort ein Gesundheitszentrum zu errichten.

Die hervorragende Lage mit fußläufiger Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie direkte Anfahrtsmöglichkeiten über die B9/B44 bestärkten die Familie nach deren Angaben in ihrem Vorhaben. Leonie Keil erarbeitete eine Planung, die den aktuellen Vorstellungen von umweltfreundlichem Bauen entspricht: Begrünung am und vor dem Gebäude, Solarthermie auf dem Dach, E-Ladestation für Autos, Wärmepumpenheizung und eine Tiefgarage im Kellergeschoss.

4500 Quadratmeter Fläche

Der Baubeginn für das Haus soll im Herbst sein. Zwei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss sind geplant. Insgesamt sind rund 4500 Quadratmeter Fläche vorgesehen, die in Ausstattung und Größe nach den Wünschen der jeweiligen Mieter belegt werden können. Die oberen Etagen sind mit einem Aufzug erreichbar. Im Innenhof soll ein gemeinschaftlicher Freiraum entstehen, in dem auch Patienten oder Angehörige in schöner Umgebung Wartezeiten überbrücken können.

Die Bauherren wünschen sich, dass in dem Gebäudekomplex möglichst unterschiedliche medizinische und therapeutische Dienstleistungen vertreten sein sollen. Gedacht ist an Ärzte verschiedener Fachgebiete, Physio- oder Ergotherapeuten, Apotheke, Sanitätshaus, Fitnessstudio oder anderes Gewerbe aus dem Gesundheitssektor.

Ortsvorsteher begrüßt das Vorhaben

„Wir sehen gerade in der Vielfalt einen hohen Mehrwert für den Stadtteil und würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Interessenten angesprochen fühlen. Außerdem wünschen und erhoffen wir uns eine hohe Akzeptanz der Bürger“, sagen die Geschwister Leonie und Jannis Keil.

Wie Ortsvorsteher Wilhelm Wißmann (CDU) erklärte, stehen er und die Ortsbeiräte seiner Partei hinter dem Projekt. „Was Besseres kann uns gar nicht passieren“, sagt er erfreut über den privaten Investor, auch weil das Thema Ärztehaus schon oft zur Sprache gekommen sei, aber sich seit vielen Jahren leider nichts Konkretes ergeben habe.

Noch Fragen?

Details zum geplanten Projekt erfahren Interessenten für eine Anmietung von Räumen per E-Mail an moerschgewanne@keil-konzepte.de.

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