Ludwigshafen Naturfreunde-Radtour: Zukunft der Landwirtschaft im Blick

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Innerhalb der Veranstaltungsreihe „Ackerboden – Boden des Jahres 2023“ veranstaltet die Fachgruppe „Radeln und soziales Wandern“ der Naturfreunde am Samstag, 28. Oktober, eine geführte Radtour. Sie will einen Einblick in die Agrarproduktion in der Vorderpfalz vermitteln. Gestartet wird in Ludwigshafen um 13 Uhr vor dem Hauptbahnhof.

Die Tour führt zu einer landwirtschaftlichen Fläche in Ludwigshafen, die in eine Gewerbefläche umgewandelt werden soll. Hintergrund: Ludwigshafen gilt als Stadt mit einem sehr hohen Anteil an versiegelter Fläche. Danach geht’s ins Landschaftsschutzgebiet Maudacher Bruch und von dort zu einem der bundesweit größten Agrarumschlagplätze zwischen Mutterstadt und Dannstadt.

Gentechnikfrei, ohne Bodenverdichtung

Laut André Neu von der Fachgruppe sind „Ackerböden essenziell für unsere Nahrungsmittelversorgung“. Dennoch hätten diese Böden nur einen sehr niedrigen Schutzstatus. „Wir plädieren daher für eine Agrarwende, für eine ökologische, gentechnikfreie Landwirtschaft, ohne Bodenverdichtung, Überdüngung und Pestizideinsatz“, erklärt Neu.

Bei Schifferstadt wird den Naturfreunden zufolge ein Betrieb der solidarischen Landwirtschaft vorgestellt. Ein Betrieb der „Community supported Agriculture“, der ohne Pestizide und ohne mineralische Dünger Produkte anbaue. Zurück gehe es über Limburgerhof nach Ludwigshafen (gegen 17 Uhr). Die etwa 40 Kilometer lange Strecke verlaufe überwiegend auf Radwegen.

Die Teilnahme sei kostenlos und erfolge auf eigene Verantwortung. Eine Anmeldung ist noch bis 26. Oktober möglich im Netz unter www.naturfreunde.de/termin/radtour-zukunft-der-landwirtschaft-der-vorderpfalz. Weitere Infos zur Reihe „Ackerboden – Boden des Jahres 2023“ gibt es auf der Homepage der Naturfreunde: www.naturfreunde-rlp.de/veranstaltungsreihe-ackerboden-boden-jahres-2023-0.

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