Ludwigshafen Nachwuchsmangel bereitet Sorgen

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Das Angebot ihres Dienstleistungszentrums stand im Vordergrund der Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft Vorderpfalz am Mittwoch in Speyer.

Geschäftsführer Rainer Lunk berichtete, dass das Zentrum momentan 43 Handwerksbetriebe mit durchschnittlich acht Mitarbeitern betreue. Es gehe vor allem um Beratungen im Arbeits- und Sozialrecht und Vertragsrecht. Sinkende Schulabgängerzahlen bereiteten den Betrieben Probleme, so Lunk. Unterstützung in Ausbildungsfragen sei daher der Spitzenreiter bei den Betriebsberatungen. Ebenso besorgt sei die Handwerkerschaft wegen des steigenden Fachkräftemangels. Daher habe man in Zusammenarbeit mit der Landesregierung das Projekt „Zukunftsoption Fachkraft“ entwickelt. Ein mahnendes Wort richtete Lunk an die Auftraggeber: Ihre Zahlungsmoral habe sich auch in wirtschaftlich besseren Zeiten nicht geändert. Er kommentierte ironisch: „In vielen Fällen fungieren unsere Unternehmen als Kreditinstitut für ihre Auftraggeber.“ Die Mahn- und Inkassostelle des Zentrums helfe den Betrieben. Seine juristischen Fachkräfte würden auch bei Verstößen gegen Wettbewerbsbestimmungen tätig. Als einziger Redner ging Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) auf die Flüchtlingsituation ein. „Hier kommt eine große Aufgabe auf Sie zu“, rief er den versammelten Betriebsleitern entgegen. Zunächst sei angemessen, Obdach und Sicherheit für die Betroffenen herzustellen. Die Verwaltungen benötigten aber auch Informationen, wie sinnvoll Beschäftigung vermittelt werden könne. Als neuer Obermeister erhielt Axel Volkmer (Innung Sanitär-Heizung-Klempnertechnik) aus Altrip die Glückwünsche des Vorstands. Zweite Landessieger im Landeswettbewerb der Auszubildenden wurden Daniel Greibig (Schifferstadt; Beton- und Stahlbauer) und Nadine Schwan (Ludwigshafen; Lebensmittelfachverkäuferin). Den Goldenen Meisterbrief erhielt Bäckermeister Georg Römich aus Frankenthal. (efl)

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