Handball Mundenheim verwandelt Matchball – vorzeitig Meister
Um 21.30 Uhr kannte der Jubel vor 500 Zuschauern in der vollbesetzten Halle im Schulzentrum Mundenheim keine Grenzen mehr. 24 Sekunden vor dem Ende hatte Max Schneider mit seinem Heber zum 28:24 die letzten Zweifel beseitigt. Dass Niklas Klein für die Gäste noch einmal verkürzte, nahmen die Spieler kaum noch und die Zuschauer gar nicht mehr wahr.
Bis dahin war jedoch Zittern angesagt, denn die Offenbacher waren keineswegs nur zum Gratulieren nach Mundenheim gekommen. Sie lieferten dem Klassenprimus über 60 Minuten einen tollen Kampf. So gelang es der stärksten Abwehr der Liga im ersten Durchgang nicht, sich entscheidend abzusetzen. Den Brüdern Aaron und Simon Schleidweiler – mit zusammen zehn der 14 Treffer vor der Halbzeit – war es zu verdanken, dass es zumindest mit einem knappen Vorsprung in die Kabine ging. Aber auch nach dem Seitenwechsel gaben die Gäste, in Person des ehemaligen Mundenheimers Lukas Klein, den Spielverderber. Aber am Ende konnte auch der TV Offenbach die Mundenheimer Lawine nicht stoppen. Der Rest war Jubel.