Ludwigshafen Mit Weltenbummler und Ex-Star gegen Salmrohr

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LUDWIGSHAFEN. Fußball-Oberligist Arminia Ludwigshafen macht die schwierigste Phase seit dem Aufstieg in die Oberliga vor vier Jahren mit. Die vom Verletzungspech gebeutelten Arminen erwarten heute, 14.30 Uhr, den FSV Salmrohr. Gut möglich, dass Manuel Maier erstmals von Beginn an spielt und Co-Trainer Stefan Malz im Kader steht.

Viermal haben die Rheingönheimer in Folge verloren. Eine derart schwarze Serie gab es bislang nur im September 2011. Damals beendete die Arminia ihre Flaute mit einem Heimsieg gegen Mechtersheim. Ob das nun wieder gelingt, ist fraglich, denn die Hiobsbotschaften reißen nicht ab. Zu den bekannten Ausfällen dürften sich Steffen Burkhard (Innenbanddehnung und Einriss des Schleimbeutels), Chris Böcher (Muskelfaserriss) und Christoph Sauter (Knieverletzung) gesellen. Das erhöht die Chancen von Manuel Maier, in der Startelf zu stehen. Der 24 Jahre alte Flügelstürmer war nach dem Auftaktspiel bei Saar 05 Saarbrücken komplett ausgefallen. Erst war er verletzt, dann auf Weltreise. „Das waren tolle Erlebnisse. Ich habe mir einen Traum erfüllt“, sagt Maier. Miami, Los Angeles, Las Vegas, Fidschi-Inseln, Australien, Singapur und Thailand waren die Stationen. „Am schönsten war es auf den Fidschi-Inseln. Es war beeindruckend zu sehen, wie einfach die Menschen leben“, erzählt der Außenstürmer. Die fremden Kulturen haben es dem gut Englisch sprechenden Maier angetan. „Nach diesen vier Monaten habe ich zwei Wochen gebraucht, um wieder hier angekommen zu sein“, verdeutlicht Maier. Der Bürokaufmann hatte zuvor seinen Arbeitsplatz gekündigt und sucht jetzt eine perspektivische Stelle in der Wirtschaft. „Wenn das nicht zeitnah klappt, kann ich mir auch ein Studium vorstellen“, sagt er. Seit er wieder da ist, arbeitet er seine konditionellen Rückstände auf. „Unser Co-Trainer Stefan Malz kümmert sich um die, die etwas hintendran sind. Ich profitiere sehr davon“, betont Maier. „Manuel ist auf einem sehr guten Weg“, freut sich Trainer Thomas Fichtner. Maier selbst, der bis 2016 unter Vertrag steht, unterstützt seine Wiedereingliederung mit fast schon professionellem Lebenswandel. Das größte Problem ist die fehlende Spielpraxis. Die wird er in den nächsten Wochen zwangsläufig bekommen. Vielleicht spielt er an der Seite des Co-Trainers. „Wir haben die Spielberechtigung von Stefan Malz beantragt“, informiert Fichtner. (thl)

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