Ludwigshafen Maskenpflicht: 210 Verstöße in der Stadt registriert
Bei einem landesweiten Kontrolltag hat die Polizei gemeinsam mit dem Ordnungsämtern und den Verkehrsbetrieben am Mittwoch die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert.
Ein Schwerpunkt der Aktion war Ludwigshafen, wo in Straßenbahnen, Bussen und an Haltestellen kontrolliert wurde, ob die Fahrgäste eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Weiterhin wurden auch andere Orte kontrolliert, wo das Tragen einer Maske vorgeschrieben ist, zum Beispiel in Einkaufszentren. Laut Polizei wurden insgesamt 210 Verstöße in Ludwigshafen registriert. Die Kontrollierten trugen entweder keine Mund-Nasen-Bedeckung oder hatten die Maske nicht richtig aufgesetzt.
Der Großteil der Bürger hielt sich jedoch an die Vorschriften und musste daher erst gar nicht kontrolliert werden. Die Polizei spricht von einer „positiven Bilanz“. Den Einsatzkräften ist jedoch aufgefallen, dass es offenbar noch viel Unwissenheit in der Bevölkerung gibt, etwa, was die Maskenpflicht beim Warten an einer Haltestelle im Nahverkehr betrifft. Gerade in diesem Bereich seien einige Verstöße festgestellt worden. Viele der Kontrollierten hätten angegeben, dass sie nicht gewusst hätten, dass sie auch an der Haltestelle eine Maske tragen müssen.
Die Polizei appelliert an die Bürger sich nach dem Motto: „Du schützt mich, ich schütze dich“ weiter an die Maskenpflicht zu halten. In Ludwigshafen wurden bis zum Kontrolltag 666 Corona-Infektionen registriert. Die Sieben-Tage-Rate bei Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag bei 21 Fällen. Im benachbarten Mannheim sind bis Mittwoch 1283 Infektionen bestätigt worden. Die Fallzahlen steigen dort stärker als in Ludwigshafen, die Wochenrate lag bei über 37 Neuinfektionen. Deshalb hat die Stadtverwaltung weitere Einschränkungen angeordnet, etwa im Ausgehviertel Jungbusch.