Ludwigshafen Martin und Radloff gehen

Generationswechsel an der Spitze der sechs Ludwigshafener Gymnasien: Nachdem im vergangenen Schuljahr die Schulleiterposten am Theodor-Heuss-Gymnasium in West, am Geschwister-Scholl in Süd und am Max-Planck in Friesenheim neu besetzt worden sind, werden zum kommenden Schuljahr neue Direktoren am Carl-Bosch-Gymnasium in Mitte und am Heinrich-Böll in Mundenheim erwartet. Der Chefposten am Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasium in Edigheim bleibt dagegen zunächst unbesetzt.
Die Namen der beiden Neuen am Bosch und am Böll stehen zwar bereits fest, werden aber noch nicht bekanntgegeben: Die Verfahren an beiden Schulen seien soweit abgeschlossen und liegen dem Ministerium zur Entscheidung vor, wie eine Sprecherin der Aufsichts- und Dienstleitungsdirektion (ADD) mitteilte. Erst dann werden die Neuen vorgestellt. Am Humboldt in Edigheim müsse dagegen die Stelle von Rita Lodwig laut ADD zunächst neu ausgeschrieben werden. Danach beginne das Besetzungsverfahren. Bis dahin werde die Schule vom 1. Stellvertreter Rigobert Völpel geleitet werden. Auf eigenen Wunsch wurde Lodwig nach Worms versetzt, wo sie mit Wirkung zum 2. Juni die Leitung des Eleonoren-Gymnasiums übernommen hat, wie das Humboldt auf seiner Homepage informiert. Lodwig kehre damit an ihre ehemalige Schule zurück, an der sie bereits von 2003 bis 2011 als stellvertretende Schulleiterin tätig war. In einer Feierstunde Ende Mai hat sich die Schulgemeinschaft nach nur knapp drei Jahren bereits von ihrer Direktorin verabschiedet. Zum laufenden Schuljahr haben Friedrich Burkhardt die Leitung des Theodor-Heuss-, Mike Thisling die Leitung des Max-Planck- und Rüdiger Keil die Leitung des Scholl-Gymnasiums übernommen. Am Bosch in Mitte geht nun Walter Martin, der das Gymnasium mit musikalisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt und Ganztagsangebot seit 2011 geleitet hat, in den Ruhestand. Gleiches gilt für Wilfried Radloff vom Mundenheimer Böll-Gymnasium. Seit September 2006 hat er die Schule, die unter anderem Sportleistungskurse anbietet, geleitet und dort den Aufbau des G8-Ganztagskonzepts vorangetrieben. In jüngster Vergangenheit hat sich Radloff besonders für den Bau einer Schulmensa eingesetzt, damit das Ganztagskonzept planmäßig umgesetzt werden kann. Bisher müssen drei Jahrgänge der Schule in einem Pfarrheim zu Mittag essen. Ein vierter Jahrgang kommt nach den Sommerferien dazu. (evo/Fotos: Kunz)