Ludwigshafen
Ludwigshafen: SPD fordert von der BASF verlässliche Verkehrsprognosen
„Die geplanten Maßnahmen dürfen nicht zu einer Überlastung der nördlichen Stadtteile führen, gerade auch nicht der Bewohner der Pfingstweide, die entlang der B 9 wohnen“, erklärte SPD-Chef Gregory Scholz. Es sei wichtig, diesen Prozess zwar kritisch, aber auch konstruktiv zu begleiten. „Wir erwarten daher, dass die BASF schnell verlässliche Prognosen liefert, mit denen wir die Situation rational beurteilen können. Ohne eine klare Faktenlage macht es gegenwärtig keinen Sinn, Forderungen aufzustellen, die in der Bevölkerung Ängste schüren.“
Im letzten Ortsbeirat Oppau-Edigheim-Pfingstweide hatte die BASF ihre Pläne vorgestellt, auf einem firmeneigenen Areal östlich der B 9 ein neues Logistikzentrum auf Frankenthaler Gemarkung aufzubauen, um den Lastwagenverkehr ab dem Jahr 2022 dort abzufertigen. Ziel sei es hierbei, so die Verantwortlichen der BASF, den Lastwagenverkehr der Anilin aus der bisherigen Südroute herauszunehmen, um ein mögliches Verkehrschaos, das im Zuge des Neubaus der Hochstraße Nord droht, nicht noch zu verstärken.
Belastung für die Bürger?
Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Scholz hatte bereits in der Sitzung kritisch nachgefragt, inwieweit die BASF verlässliche Prognosen darüber liefern könne, wie sehr sich diese Verlagerung auf den Gesamtverkehr auswirken würde und mit welcher Belastung die Bürger im Norden zu rechnen hätten. Ortsvorsteher Frank Meier (SPD) und die von Frank Dudek geführte Fraktion stehen laut SPD im engen Kontakt mit den Verantwortlichen der BASF und haben betont, dass die Verkehrs- und Lärmbelastung für Anwohner in der Planung eine große Rolle spielen müssen.