Ludwigshafen Ludwigshafen: Neues BASF-Bürogebäude geplant
Dort, wo am BASF-Tor 2 bis 2014 das Friedrich-Engelhorn-Hochhaus stand, plant die BASF ein neues Bürogebäude, wie sie am Donnerstagvormittag mitgeteilt hat. Mit dem Bau soll 2020 begonnen werden, im Jahr 2023 soll das Gebäude aktuellen Planungen zufolge stehen. „Es wird kein Hochhaus“, sagte ein Konzernsprecher auf RHEINPFALZ-Nachfrage. In der Höhe soll sich das Gebäude an den umliegenden Bauten orientieren, das heißt am Besucherzentrum an Tor 2 und am Gebäude D 105.
Das Vorstandsgebäude muss saniert werden
Der Grund für den Neubau: Das vom BASF-Vorstand genutzte Gebäude D 100 muss saniert werden. Vorstand und die ebenfalls dort untergebrachten Zentraleinheiten sollen deshalb in den Neubau umziehen. D 100 soll nach der Sanierung weiter als Bürogebäude genutzt werden. Wie ein Konzernsprecher weiter mitteilt, wird die BASF Anfang September gezielt ausgewählte Architekturbüros anschreiben und um Entwürfe bitten. Wie genau das neue Gebäude aussehen soll, ist daher bislang noch nicht klar.
Das Engelhorn-Hochhaus galt als Wahrzeichen
Der Abriss des 102 Meter hohen Engelhorn-Hochhauses in den Jahren 2013 und 2014 war damals umstritten, da der Turm als Wahrzeichen der Stadt galt. Ende 2013 hatte die BASF einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Das Düsseldorfer Architekturbüro Eller+ Eller war daraus mit dem Entwurf für ein neues Hochhaus als Sieger hervorgegangen. Doch bis heute wurde dieser Entwurf nicht umgesetzt. Auf RHEINPFALZ-Nachfrage hatte Kurt Bock, ehemals BASF-Vorstandsvorsitzender, bei der Bilanzpressekonferenz im Februar dieses Jahres gesagt: „Stand heute haben wir keinen Bedarf an zusätzlichen Büroarbeitsplätzen in Ludwigshafen.“