Ludwigshafen Ludwigshafen: Bürger sollen auf Sperrmüll-Anmeldungen verzichten

Die Ludwigshafener Wertstoffhöfe sind derzeit geschlossen.
Die Ludwigshafener Wertstoffhöfe sind derzeit geschlossen.

Da wegen der Corona-Krise viele Bürger derzeit zu Hause sind, werde die Zeit häufig zum Entrümpeln genutzt. Das hat die Stadt anhand des großen Andrangs bei den zwischenzeitlich geschlossenen Wertstoffhöfen des Wirtschaftsbetriebs WBL gespürt. Da dort nun aus Sicherheitsgründen, um Mitarbeiter und Anlieferer vor einer Ansteckung zu schützen, nichts angeliefert werden kann, appelliert der WBL an die Bürger, Entrümpelungsaktionen zu verschieben. Auf keinen Fall dürften Abfälle im öffentlichen Raum oder vor den Wertstoffhöfen abgestellt werden. Müllsündern drohten Geldbußen bis zu 1000 Euro. Je nach Art und Menge seien sogar 100.000 Euro als Strafe möglich. Um aktuelle Aufgaben meistern zu können, habe der WBL das Personal von den Wertstoffhöfen abgezogen, um die Mitarbeiter im Notfall bei Müll-Sammeltouren einsetzen zu können. Aus Kapazitätsgründen sei die Abfuhr von Sperrmüll derzeit nur eingeschränkt möglich, so der WBL. Er appelliert daher an die Bürger, bis auf Weiteres auf die Anmeldung von Sperrmüll zu verzichten.

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