Ludwigshafen Ludwigshafen: Awo drängt auf Sozialquote im Wohnungsbau

 Symbolbild: Kunz
Symbolbild: Kunz
Holger Scharff

fordert als Ludwigshafener Stadtkreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (Awo) konkrete Schritte zu einer Einführung einer Sozialquote im Wohnungsbau. „Die Worte hör’ ich wohl – jetzt müssen aber auch Taten folgen“, kommentiert er das RHEINPFALZ-Interview mit Wolfgang van Vliet vom 17. Dezember. Darin hatte der seit einem Jahr amtierende Chef der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft GAG erklärt, er könne mit einer solchen Sozialquote „hervorragend leben“. Für die GAG wäre es laut Scharff kein Problem, die Kalkulation so zu gestalten, dass bei allen Neubauten eine Sozialquote eingeplant werde . „Damit könnte die GAG als gutes Beispiel vorangehen“, so Scharff. „Die Sozialquote muss in dieser Stadt kommen, da sonst mit weiteren großen sozialen Spannungen gerechnet werden muss. Jeder Bauträger ist dabei mit in der Verantwortung. Ohne Bindung an eine Sozialquote sollte keiner mehr ein städtisches Grundstück erhalten. Auch bei privaten Grundstücken muss die Sozialquote eingeplant werden, wenn entsprechend viele Wohnungen gebaut werden“, bilanziert Scharff. Der Mundenheimer sitzt für die SPD im Stadtrat. Mannheim hat eine Sozialquote im Wohnungsbau bereits eingeführt.

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