Ludwigshafen Kulturnotizen: Shahak Shapira liest im Kulturzentrum Haus

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Im Rahmen der Lesungsreihe „Europa Morgen Land“ gastiert der israelische Autor Shahak Shapira am Sonntag, 6. November, 17 Uhr, im Ludwigshafener Kulturzentrum Das Haus. Nach dem antisemitischen Angriff auf ihn war dieser Schriftsteller in aller Munde und hat sich politisch klar positioniert. In seinem aktuellen Buch mit dem Titel „Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde“ schreibt Shahak Shapira über sein Leben. Lustig erzählt er über seine Jugend als einziger Jude im tiefsten Sachsen-Anhalt und sehr ergreifend über seine Familie. Nachdrücklich ist er in seiner Botschaft: Jeder entscheidet selbst, ob er rassistisch ist oder nicht. Shahak Shapira ist 26 Jahre alt. Im Alter von 14 Jahren zog er mit seinem Bruder, seiner Mutter und deren deutschem Freund nach Sachsen-Anhalt, studierte in Berlin und arbeitete danach als Werber unter anderem in Nord- und Südamerika, aber auch in Hamburg und Berlin. Veranstalter der Lesungsreihe sind das Kulturbüro Ludwigshafen, das Kulturamt Mannheim, Kultur Rhein-Neckar und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar sowie die Stadtbücherei Frankenthal. Der Thrillerautor Sebastian Fitzek kommt auf seiner Lesereise am Samstag, 5. November, 20 Uhr, in den Mannheimer Rosengarten. Die „Jubiläumsshow – Zehn Jahre Fitzek“ bietet einen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Multimedia-Event. Dabei wird Fitzek auch seinen gerade erschienenen neuen Roman „Das Paket“ vorstellen. Unterstützung bekommt der Autor von der Band Buffer Underrun, die seine Lesung mit einem eigens zu diesem Anlass komponierten Soundtrack untermalt. Die Erfolgsgeschichte des gebürtigen Berliners begann 2006 mit seinem Erstling „Die Therapie“. Inzwischen hat der Mittvierziger 13 Psychothriller veröffentlicht, die in 24 Sprachen übersetzt wurden. Mit einer Gesamtauflage von acht Millionen zählt der verheiratete Vater dreier Kinder zu Deutschlands erfolgreichsten Autoren. |rhp

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