Ludwigshafen Kulturnotizen: Konzert „Nachhall“ im Club Ebene Eins

Zeitgenössische Musik gibt es im Club Ebene Eins in Schifferstadt am Samstag, 19. September, 19 Uhr. Die Zuhörer erwartet eine außergewöhnlich bunte Vielfalt unterschiedlichster Stücke von insgesamt acht Komponisten, die alle bereits mit Aufführungen ihrer Werke in Schifferstadt vertreten waren. Unter dem Titel „Nachhall“ erklingt unter anderem die posthume Uraufführung von Hanno Haags letztem Werk „Kaefer-Ballett“ und die deutsche Erstaufführung der „Damenspiele“ der Wiener Kulturpreisträgerin Gabriele Proy. Vertreten sind in der Region beheimatete Komponisten wie Olga Magidenko (Heidelberg), Wolfgang Müller-Steinbach (Frankenthal), Isabel Eichenlaub (Schifferstadt) und Diego Uzal (Leimen). Zu hören sind auch elektroakustische Werke von Steffen Reinhold (Leipzig) und Carlo Carcano (Padua). Gespielt werden die Stücke von einem Ensemble mit mehr als einem Dutzend Musiker, darunter Johnnes Alisch (Campanula), David Serebrjanik und Wolfgang Müller-Steinbach (Klavier), Joëlle Alexander (Flöte), Juliane Reiß (Violine), Isabel Eichenlaub (Cello) und Mareike Schellenberger (Gesang). Der Schifferstadter Künstler Martin Eckrich eröffnet am Vortag, 18. September, 19 Uhr, eine Ausstellung mit seinem Bilderzyklus „Klangbilder“, ergänzt durch neuere Arbeiten und eine Auswahl Gedichte. (rhp) Wagners „Ring an einem Abend“ in der Fassung von Loriot erklingt als Eröffnungskonzert der Mannheimer Oper am Sonntag, 20. September, 18 Uhr. Die Partie des Siegfried singt als Gast Stefan Vinke. Der Sänger war von 1999 bis 2005 Ensemblemitglied am Nationaltheater und wird inzwischen auf allen Wagner-Bühnen der Welt gefeiert. In diesem Jahr stand er in Bayreuth als Siegfried in Frank Castorfs Inszenierung des „Ring des Nibelungen“ auf der Bühne. Für das Mannheimer Nationaltheater entwarf der Wagner-Kenner Loriot den „Ring an einem Abend“. 16 Stunden Welttheater-Marathon im 100-Meter-Sprint: Die Geschichte vom Ursprung der Welt in den Tiefen des Rheins bis zur Götterdämmerung in dreieinhalb Stunden. Die Idee wurde aus der Not geboren. Zum Spielzeitbeginn 1992 schloss das Nationaltheater wegen umfangreicher Umbauarbeiten für eineinhalb Jahre seine Pforten. Wagner-Opern konnten nur noch konzertant aufgeführt werden. Intendant Klaus Schultz machte diese Not zur Tugend. Das Mannheimer Ensemble hatte seinen Wagner in den Stimmbändern und so konnte er eine mit Loriot entwickelte Idee umsetzen: eine humoristische Kurzfassung für Wagner-Kenner und Wagner-Scheue. (rhp) Den Kurs „Highlights aus dem Museum“ für Kinder ab sieben Jahren bietet das Wilhelm-Hack-Museum ab heute, jeweils von16 bis 17.30 Uhr an. Bei jedem der elf Termine, die auch einzeln wahrgenommen werden können, geht es um ein besonderes Werk, einem Highlight aus der Sammlung des Hauses. Gemeinsam mit der Museumspädagogin Jutta Schmitt wird das Gesehene im Museumsatelier in eigene Kunstwerke umgesetzt. Anmeldung per Mail unter hackmuseum@ludwigshafen.de oder Telefon 0621/5043045. (rhp)