Ludwigshafen Kulturnotizen: Chor für Geistliche Musik in Friedenskirche

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Eine Messe von Mozart und eine Kantate von Bach stehen auf dem Programm des Konzerts mit dem Chor für Geistliche Musik am Sonntag, 6. November, 17 Uhr, in der Friedenskirche in Ludwigshafen. Gesangssolisten sind Cornelia Winter (Sopran), Alison Browner (Mezzosopran), Sebastian Hübner (Tenor) und Reuben Willcox (Bass). Es spielt ein Kammerensemble der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Die Leitung hat Christiane Michel-Ostertun. Mozarts große Messe in c-Moll zählt zu den bedeutendsten Werken der klassischen Kirchenmusik, auf einer Ebene mit Bachs h-Moll-Messe oder Beethovens Missa Solemnis. Es ist die einzige Messe, die er aus freien Stücken und nicht als Auftragskomposition schrieb. Mozart erfüllte mit dieser Komposition ein Gelübde. Die extrem virtuosen Sopran-Arien komponierte er für seine Frau Constanze. Der Chor für Geistliche Musik wird die von Helmut Eder rekonstruierte und ergänzte Fassung aufführen. Ergänzt wird die Mozart-Messe durch eine der bekanntesten Bach-Kantaten, in der drei Strophen des Liedes „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ durch Arien und Duette umrankt werden. Karten im Vorverkauf für dieses Konzert gibt es an der Kasse im Theater im Pfalzbau, Telefon 0621/5042558. „Humor und Sehnsucht“ lautet der Titel des „So um 5“-Konzerts am 23. Oktober um 17 Uhr in der Ludwigshafener Philharmonie. In Eigenregie und mit viel Engagement haben Instrumentalisten der Staatsphilharmonie ein charmant-erheiterndes kammermusikalisches Programm zusammengestellt: Franz Schuberts Oktett von 1824 zählt zu den wichtigsten Kammermusikwerken des 19. Jahrhunderts. Schubert hat sich hier nicht nur von Beethovens Septett inspirieren lassen, sondern experimentierte nach seiner „Unvollendeten“ an einer Erweiterung der sinfonischen Form. Zu Beginn des Konzertes erklingt das humorvolle Oktett von Jean Françaix aus dem Jahr 1972, das im letzten Satz mit einer Wiener Walzerparodie aufwartet. Die Mitwirkenden bei diesem „So um 5“-Konzert sind Nikolaus Boewer und Marcus Diehl (Violine), Karoline Markert (Bratsche), Florian Barak (Cello), Wolfgang Güntner (Kontrabass), Julius Kircher (Klarinette), Con Gu (Horn) und Carl von Houwald (Fagott). Über das Thema „The Day Before – Modelle der Zeit in der Gegenwartskunst“ spricht Hannelore Paflik-Huber am Donnerstag, 20. Oktober, 18 Uhr, im Ludwigshafener Kunstverein im Bürgermeister-Reichert-Haus. Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung „Timelines“ statt, die bis 6. November im Kunstverein Ludwigshafen und im Port25 – Raum für Gegenwartskunst in Mannheim zu sehen ist. Zeitlupe, Zeitsprung, Zeitschleife, zeitlos: Der Umgang mit Zeit ist relativ und unterliegt stets einer subjektiven Herangehensweise. Seit ihrer Promotion beschäftigt sich die Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin Hannelore Paflik-Huber mit dem Thema Zeit in der Gegenwartskunst. „Kunst und Zeit. Zeitmodelle in der Gegenwartskunst“ war der Titel ihres 1997 erschienen Buches, in dem sie sich dem komplexen Phänomen Zeit nähert. |rhp

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