Ludwigshafen Kommentar: Mehr Mut

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Die Zweitliga-Frauen des TBO erlebten in der zurückliegenden Hallensaison einen Stillstand. Die in dieser Konstellation in der dritten Saison zusammenspielende Mannschaft konnte bis auf das Ausrufezeichen gegen den TV Bretten keine weiteren Höhepunkte setzen. Zu wenig, wenn man das Potenzial der Mannschaft, im Vergleich zum Rest der Liga, betrachtet. Bitter für den TBO, dass sich in Kathrin Maaßen eine Leistungsträgerin schwer verletzt hat. Doch gerade hier könnte nun auch die Chance bestehen, den schon seit längerer Zeit angestrebten Generationswechsel zu vollziehen. Dafür müssen die Talente Claudia Namyslo, Lara Storck und Vivian Barkmann aber noch mehr Verantwortung übertragen bekommen. Natürlich wäre dieser Schritt aufgrund ihres noch jungen Alters (Namyslo 18, Storck und Barkmann 17) nicht ganz unproblematisch und risikobehaftet – doch diese Spielerinnen haben in der Vergangenheit schon reichlich Zweitligaerfahrung sammeln können und mit ihren Titelsammlungen in Nachwuchsmannschaften nachgewiesen, welch Potenzial in ihnen steckt. Nur damit ist der nächste Entwicklungsschritt in der Oppauer Mannschaft möglich.

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