Ludwigshafen Klinikum: 47 Covid-Patienten, 20 auf Intensivstationen

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Die unverändert angespannte Corona-Lage in Ludwigshafen sowie die Belastungen im Gesundheitsbereich belegen Zahlen aus dem Ludwigshafener Klinikum, das mit 3200 Mitarbeitern zweitgrößte Krankenhaus in Rheinland-Pfalz: Aktuell werden dort 47 Covid-Patienten betreut, 20 davon auf den Intensivstationen. Davon wiederum sind drei Patienten auf eine Herz-Lungen-Maschine (ECMO) angewiesen. Die Maschine übernimmt quasi die Lungenfunktion, wenn sie nicht mehr in der Lage ist, selber den Sauerstoff auszutauschen. Der Großteil der restlichen Patienten werde beatmet, informierte Klinikum-Sprecherin Yasemin Böhnke auf RHEINPFALZ-Anfrage. „Man kann sagen, dass es sich bei diesen Covid-Intensivpatienten um schwerstkranke Personen handelt, die auf eine hohe intensivmedizinische Unterstützung angewiesen sind und eine hohe fachpflegerische Versorgung benötigen.“

Zwei Drittel der Patienten sind aktuell Männer

Das Durchschnittsalter der Patienten sei in der dritten Corona-Welle deutlich gesunken, um etwa zehn Jahre, und liege mittlerweile bei unter 60 Jahren, so Böhnke. Etwa 73 Prozent der Patienten seien männlich, das sei allerdings nur eine Momentaufnahme ohne allgemeine Aussagekraft, betont sie. Die Nationalität der Patienten werde im Klinikum statistisch nicht erfasst.

„Vollständig ausgelastet“

„Wir sind vollständig ausgelastet, alle unsere Intensivbetten am Klinikum sind voll. Unsere internistische Intensivstation hat nicht mehr ausgereicht, wir haben eine zweite eröffnet. Wir machen nur noch die dringlichsten Eingriffe, um die Intensivstationen zu schonen“, beschreibt der Ärztliche Direktor Günter Layer die Lage. „Die Patienten sind schwerer erkrankt als in der zweiten Welle. In den Köpfen der Leute ist noch nicht angekommen, dass wir in einer schwierigeren Situation als im Winter sind“, berichtet der Mediziner. „Das bringt uns an die Grenze des Machbaren und muss uns Sorge bereiten.“

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