Ludwigshafen Klassensplitter: PSV Grün-Weiß jetzt in der Spur

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«LUDWIGSHAFEN.» Der Start des PSV Grün-Weiß Ludwigshafen in die neue Saison der Fußball-B-Klasse Rhein-Pfalz Süd verlief holprig. Aus den ersten drei sieglosen Partien holte das Team nur zwei Punkte, musste aber neun Gegentore einstecken. „Es war klar, dass es etwas Zeit brauchen wird, bis wir uns gefunden haben, und es kam auch schon etwas Unruhe auf“, sagt der neue Trainer Uli Ehrhard. Der Coach war vom Ligarivalen VfR Friesenheim II gekommen und mit ihm 14 Akteure seiner ehemaligen Mannschaft. „Die beiden Blöcke mit alten und neuen Spieler mussten erst zusammengeführt werden. Manch einer hat da um seinen Platz gefürchtet“, erklärt Ehrhard. Dass der Trainer eine gute Mischung gefunden hat, sieht man an der Aufstellung beim 5:1-Sieg in Fußgönheim am Samstag. In der Startelf standen fünf frühere Friesenheimer, drei weitere wurden im Laufe der Partie eingewechselt. Ehrhard hat einem Wunsch der Mannschaft Rechnung getragen und das System in der Abwehr etwas modifiziert. „Wir spielen jetzt mit einer Viererkette. Das funktioniert aber noch nicht so wie gewünscht“, hat der Übungsleiter festgestellt. 15 Gegentore in sieben Partien sind ein Beleg dafür. Der Coach hatte beim VfR immer mit Libero spielen lassen, „weil es mir wohler war, wenn noch eine Absicherung da war“. Doch die Grün-Weißen müssen nicht nur eine neue taktische Ausrichtung verinnerlichen, für den Großteil der Akteure gilt es auch, sich vom Kunst- auf einen weiträumigen Naturrasen umzustellen. Der Trainer hält die Liga für ziemlich ausgeglichen. „Ziel ist es, uns in der Spitzengruppe zu etablieren. Wir wollen es vermeiden, irgendwo im Niemandsland der Tabelle zu stehen“, betont Ehrhard. Die Rolle des Topfavoriten, die einige Gegner in den Vorbereitungsspielen Grün-Weiß zugeschustert hätten, weist der Coach von sich. „Es gibt sieben, acht Teams, die zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten zählen. Dazu gehören wir auch. Sollte sich die Chance bieten, ganz oben anzugreifen, wollen wir sie allerdings nutzen“, stellt Ehrhard klar. Ein Erfolgserlebnis hat der Trainer der Grün-Weißen schon verbucht. Er hat bei seinem alten Klub VfR Friesenheim II 2:0 gewonnen. „Es war eine kleine Genugtuung“, spielt Ehrhard auf die Trennung vom VfR an, deren Umstände ihm missfielen. „Das ist jedoch ausgeräumt“, sagt der Coach. Am Samstag war das Grün-Weiß-Team beim VfR auf der Kerwe.

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