Ludwigshafen Interview: „Ich will noch mal nach Memphis“

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Steven Pitman ist hauptberuflich Elvis Presley. Der 50-jährige Amerikaner, der in der Nähe von Trier lebt, war gestern beim Finale des Musikalischen Mittags auf dem Ludwigsplatz zu Gast. Wir haben mit dem Imitator des „King of Rock’n’Roll“ gesprochen.

Wie ist es, der „King“ zu sein?

Das ist meine absolute Leidenschaft. Ich habe das zunächst als Hobby gemacht und auf Hochzeiten oder Festen gesungen. Ich habe relativ spät, erst mit 35 Jahren, damit angefangen. Mittlerweile mache ich das hauptberuflich. Was ist Ihr Lieblingssong von Elvis? Oh, da gibt es viele. Ich habe 270 Songs von ihm drauf. Vielleicht „You’ve lost that loving feeling“. Waren Sie schon mal in Elvis’ Heimatstadt Memphis? Ja, mit 16 Jahren. Ich habe das legendäre „Sun“-Tonstudio und Elvis’ Wohnsitz „Graceland“ besichtigt. Damals konnte man nur sein Grab und das Grundstück sehen, aber das Wohnhaus nicht von Innen. Deshalb will ich da noch mal hin. Sie sind amtierender Elvis-Europameister. Wie geht das denn? Normalerweise sind solche Wettbewerbe nicht so meine Sache. Aber ich habe über einen Freund mal mitgemacht und bin unter den europäischen Top 20 gelandet, dann habe ich es noch mal probiert und bin unter die Top 3 gekommen – und jetzt hat’s geklappt. Wie wird das bewertet? Man muss wie Elvis singen, sich so bewegen und auch mit den Kostümen authentisch wirken. Dafür gibt’s Punkte. Eine Jury entscheidet dann, wer der Beste ist. Wie oft waren Sie Elvis? Ich habe schon weit über 1000 Konzerte als Elvis gegeben. Klappt da noch die Trennung zwischen Steven und Elvis? Nicht immer. Wegen meiner Frisur werde ich schon öfter mal als Elvis angesprochen. (Foto: Kunz)

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