Ludwigshafen Impfpflicht: Erste Tätigkeitsverbote frühestens Ende Mai

Rund 400 ungeimpfte Mitarbeiter wurden aus Ludwigshafener Einrichtungen bisher gemeldet.
Rund 400 ungeimpfte Mitarbeiter wurden aus Ludwigshafener Einrichtungen bisher gemeldet.

Seit dem 16. März gilt für Beschäftigte im Gesundheitswesen die gesetzliche Impfpflicht gegen Covid-19. Bis in Ludwigshafen erste Tätigkeitsverbote für ungeimpfte Mitarbeiter ausgesprochen werden, kann es allerdings noch eine Weile dauern. „Frühestens Ende Mai“ könne damit gerechnet werden, lautet die Einschätzung des zuständigen Kreisgesundheitsamts. Waren es zum Start der Impfpflicht insgesamt 331 ungeimpfte Mitarbeiter aus Ludwigshafener Einrichtungen, die dem Amt gemeldet wurden, hat sich die Anzahl laut einer Sprecherin mittlerweile auf rund 400 erhöht. Ein wesentlicher Grund für diese Steigerung dürfte das Ablaufen des Genesenenstatus bei manch ungeimpftem Mitarbeiter sein. Angaben dazu, wie viele der aus Ludwigshafener Einrichtungen Gemeldeten bisher keinen geplanten Impftermin vorweisen konnten und damit auf ein Bußgeld samt Tätigkeitsverbot zusteuern, machte das Keisgesundheitsamt nicht.

Die Corona-Inzidenz liegt am Dienstag laut Landesuntersuchungsamt bei 377,3, im Rhein-Pfalz-Kreis bei 418,7. Laut Statistik gibt es im Ludwigshafener Stadtgebiet derzeit 4163 aktuelle Corona-Fälle, für den Rhein-Pfalz-Kreis werden 4455 Fälle gemeldet.

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