Ludwigshafen Hospiz und Kultur: Leben und Sterben zusammenbringen

Künstlerin und Bestatterin: Lydia Gastroph.
Künstlerin und Bestatterin: Lydia Gastroph.

Das Team des Hospiz Elias lädt für Donnerstag, 24. November, 19 Uhr, zur kostenfreien Veranstaltung Hospiz und Kultur mit der Künstlerin und Bestatterin Lydia Gastroph (München) in die Steiermarkstraße 12 in der Gartenstadt ein.

Unter dem Thema „Das Leben und Sterben zusammenbringen“ stellt sie ihre neuesten Projekte vor: „Schneewittchen oder der Tod und die Schönheit“ und die Umsetzung eines Privatfriedhofs auf Kreta. „Seit Jahren liegen Lydia Gastroph die Lebens-, Sterbe- und Trauerkultur am Herzen. Innovativ und einfühlsam setzt sie sich mit der Endlichkeit und ihren Gestaltungsmöglichkeiten auseinander“, sagt ein Verantwortlicher im Hospiz Elias.

Institut gegründet

Gastroph gründete vor zehn Jahren das Institut „Weiss über den Tod hinaus“. Auslöser dafür war der Tod einiger ihr nahestehender Personen. Als Absolventin der Münchner Akademie der Bildenden Künste und diplomierte Goldschmiedin fiel ihr die einförmige Gestaltung der industriell produzierten Bestattungsgegenstände auf. Mit ihrem Unternehmen begann sie, diesen Mangel zu beheben. Ihre von Künstlerinnen und Handwerkern gefertigten Särge und Urnen eignen sich zur Bestattung und lassen sich schon zu Lebzeiten verwenden: als Schrank oder Truhe, als Gefäß oder Vase.

Anmeldung per E-Mail an bildungswerk@hospiz-elias.de. Infos im Netz: www.hospiz-elias.de.

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