Ludwigshafen Hochstraße Süd: Arbeit am Feiertag wohl erlaubt
Die Vorbereitungen für den Abriss der Pilzhochstraße in Ludwigshafen nehmen Fahrt auf und sind in den letzten Zügen. Nächste Woche, vermutlich am 19. oder 20. Mai, soll das ferngesteuerte Abfräsen des Asphalts an einem der Bauwerke beginnen. Das erklärten Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) und Björn Berlenbach, Leiter der städtischen Tiefbausparte, am Dienstagvormittag beim wöchentlichen Medienbriefing in einer Videokonferenz.
40 Stütztürme stehen bereits
Berlenbach zufolge hat sich die Arbeit der Abrissfirma Moß an dem 500-Meter-Teilstück der Hochstraße Süd (B 37) durch die wachsende Routine beschleunigt. In der Vorwoche seien acht weitere Stütztürme unter die marode Trasse geschoben worden, fünf beziehungsweise vier waren es in den Wochen zuvor. Damit seien nun 40 der jeweils 20 Tonnen schweren Türme aus Holz, Beton und Stahl in Position. 52 sind für den ersten, etwa 120 Meter langen Bereich Mundenheimer Straße/Berliner Platz notwendig, um ihn abzutragen. Die Stützen sollen beim Abriss verhindern, dass die Brücke unkontrolliert einstürzt.
Am Feiertag darf wohl gearbeitet werden
Von der Genehmigungsdirektion SGD Süd gebe es positive Signale, dass die Abrissfirma auch an Christi Himmelfahrt (21. Mai) arbeiten könne, sagte die OB zu dem eingereichten Antrag. Samstags und sonntags soll nicht gearbeitet werden, das sei nur an einem Wochenende geplant, um die Einschränkungen an der Auffahrt zur Konrad-Adenauer-Brücke in Grenzen zu halten. Unter den vier eingesetzten Fünfer-Kolonnen der Firma Moß gebe es bisher keinen Corona-Infizierten, auf Sicherheitsvorkehrungen werde weiter streng geachtet, denn: „Eine Ansteckung würde uns sehr zurückwerfen“, betonte Berlenbach. Mit dem Beginn des eigentlichen Abrisses rechnet er nach wie vor im Juli, frühestens im Oktober könnte er abgeschlossen sein.