Ludwigshafen Hochschule: Vorlesungen in Leerständen

Ludwigshafen soll sich über das Thema Bildung neu positionieren. Das ist eine zentrale Forderung der Bildungsgespräche an der Hochschule. Um die Innenstadt zu beleben, schlug Hochschulpräsident Peter Mudra vor, Leerstände auch für Vorlesungen zu nutzen.
Bei der Diskussion mit Vertretern von Industrie- und Handelskammer (IHK), BASF, Arbeitsagentur und der Stadt sprach sich Mudra dafür aus, die Impulse aus dem Vorjahr weiter zu nutzen. Zwar habe sich die Idee der IHK-Tischrunde, Hochschulangebote in der Innenstadt zu bündeln, zerschlagen. Dennoch sehe er im Thema Bildung einen „möglichen Motor der Stadtentwicklung“, so Mudra. Die Stadt weise hier und bei der Kultur eine „bemerkenswerte Kompetenz“ auf. Dies müsse verstärkt herausgestellt werden. Um der wenig attraktiven Innenstadt zu helfen, sei es denkbar, leerstehende Ladenflächen für Vorlesungen etwa im Rahmen der 50plus-Veranstaltungen oder der Kinderuni zu nutzen. Außerdem forderten die Teilnehmer des Gesprächs, den Investitionsstau an Schulen anzupacken. Vor allem die Berufsbildenden Schulen dürften sich „nicht allein gelassen fühlen“.