Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Wo die Oberliga-Frauen der VTV Mundenheim in einem Punkt Spitzenreiter sind

Kim Böhme (rechts) ist nicht ganz zufrieden mit der aktuellen Runde.
Kim Böhme (rechts) ist nicht ganz zufrieden mit der aktuellen Runde.

Die VTV Mundenheim stellen die beste Abwehr in der Handball-Oberliga der Frauen. Das Problem liegt woanders. Jedenfalls hat ein VTV-Duo den kommenden Gegner, die die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam (OBZ), beobachtet, um Lösungen zu finden (Sonntag, 16 Uhr, Schulzentrum Mundenheim).

Fast drei Wochen konnten die Mundenheimer Damen seit dem letzten Pflichtspiel pausieren. Die Faschingspause und auch das frühe Aus im Pfalzpokal bescherte den Mundenheimerinnen allerdings nur wenige, wirklich freie Tage. „Wir haben durchtrainiert“, sagt Trainer Thorsten Engert. Nur über Fasching selbst gewährte Engert seinen Damen ein paar Tage Freizeit, die er gemeinsam mit Kim Böhme genutzt hat. „Wir haben uns das Pokalspiel der OBZ angeschaut“, verriet die 26 Jahre alte Lebensgefährtin des VTV-Trainers. Sie sah dabei einen starken Gegner. „Das wird sicher ein schweres Spiel. OBZ hat starke Einzelspielerinnen und könnte auch in der Tabelle noch ein wenig höher stehen“, sagt Böhme.

Beste Abwehr der Oberliga

Immerhin Vierter sind die Südpfälzerinnen – wenn auch nur mit einem Zähler Vorsprung auf die VTV, die als Sechste eine ganz starke Runde spielen. Ganz zufrieden ist Böhme damit nicht, auch wenn die VTV im Vorjahr dem Absprung nur mit Glück von der Schippe gesprungen sind. „Wir könnten noch ein bisschen besser dastehen, wenn wir unsere Chancen besser ausgenutzt hätten.“ Mit nur 370 Gegentreffern stellen die Mundenheimerinnen mit weitem Abstand die beste Defensive der Liga. Im Angriff drückt hingegen der Schuh, haben nur drei Mannschaften weniger Tore erzielt als die VTV. Tiefpunkt dabei die 14:16-Heimniederlage gegen die HSG Hunsrück. Das soll den VTV nicht noch einmal passieren. „Wir müssen konzentrierter abschließen“, sagt Böhme. Und natürlich auch von sich selbst, denn „mit meiner eigenen Leistung bin ich in dieser Saison überhaupt nicht zufrieden. Ich kann mein Vermögen leider nicht kontinuierlich abrufen.“ Das liege aber nicht daran, dass sie in dieser Spielzeit wieder auf der Rechtsaußenposition eingesetzt wird. „Ich glaube, da ist viel Kopfsache dabei. Ich stehe mir einfach zu oft selbst im Weg.“ Hoffentlich nicht am Sonntag, denn da werden wieder alle Mundenheimerinnen gefordert sein.

Am Samstag, 18 Uhr, spielen die Damen der TSG Friesenheim in Waldsee. Am Sonntag, 17 Uhr , müssen die Herren der VTV Mundenheim bei der HSG Eckbachtal ran.

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