Hochdorf-Assenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Was Nikola Sorda, Kreisläufer des Drittligisten TV Hochdorf, mit der kleinen Erfolgsserie zu tun hat

Seit Nikola Sorda wieder fit ist, gewinnt der TV Hochdorf. Punkte, die der abstiegsgefährdete Drittligist dringend braucht.
Seit Nikola Sorda wieder fit ist, gewinnt der TV Hochdorf. Punkte, die der abstiegsgefährdete Drittligist dringend braucht.

Seit zwei Spieltagen ist der TV Hochdorf in der Dritten Handball-Liga ungeschlagen. Seit zwei Spieltagen hat dabei Matthias Polifka das Sagen auf der Trainerbank. Genau so lange ist aber auch wieder Nikola Sorda zurück auf dem Spielfeld. Der Abwehrchef der Hochdorfer war seit Oktober mit einer Sehnenreizung ausgefallen. Nun platzt eine andere Nachricht in den Abstiegskampf.

„Mir geht es soweit wieder gut. Der Fuß hält“, erklärte der 24-Jährige. Zwar sei er natürlich längst noch nicht wieder zu 100 Prozent fit, „aber ich kann der Mannschaft schon helfen.“ Als Bollwerk im Mittelblock der Hochdorfer ebenso, wie im Angriff am Kreis. „Konditionell bin ich längst noch nicht auf der Höhe und manchmal bin ich noch einen Schritt zu spät, aber nach und nach kommt das alles wieder“, ist sich Sorda sicher. Er selbst spielt seinen Anteil zwar herunter, aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die kleine Siegesserie auch mit seinem Namen verbunden ist. „Ich würde aber nicht so weit gehen, dass wir alle Spiele gewonnen hätten, wenn ich nicht verletzt gewesen wäre“, lacht er. Mit ihm als emotionalem Anführer wären die Hochdorfer aber eventuell gar nicht erst in die Abwärtsspirale geraten, die nicht nur die Mannschaft in arge Abstiegsnöte gebracht, sondern auch zur ein oder anderen Veränderung auf der Trainerbank geführt hatte.

Nicht blauäugig gegen Blaustein agieren

Entsprechend sieht Sorda den TVH auch gegen die Gäste von der Schwäbischen Alb, den TV Blaustein (Samstag, 19 Uhr), gefordert. Das abgeschlagene Schlusslicht sei dabei alles andere, als ein leichter Gegner, auch wenn die Schwaben zuletzt bei der TSG Haßloch mit 16 Toren Differenz aus der Halle geschossen worden sind. „Das kann für uns kein Gradmesser sein. Haßloch kann befreit aufspielen. Auf uns lastet noch der Druck im Abstiegskampf“, sagt Sorda. Außerdem werde sich Blaustein anders präsentieren, als in der Vorwoche, ist sich Sorda sicher. Trainer Polifka ergänzt: Sie können eine sehr unangenehme und offensive Abwehr stellen.“

Er fordert deshalb die volle Konzentration und verweist auf die 23:31-Niederlage des TVH auf der Schwäbischen Alb. Die ist auch bei Nikola Sorda noch bestens in schlechter Erinnerung. Er zieht daraus Motivation. „Wir müssen noch ein bisschen besser in der Abwehr stehen, als zuletzt gegen die Rhein-Neckar Löwen.“ Eine Forderung an seine Mannschaftskollegen, aber auch an ihn selbst als zurückgekehrtem Abwehrchef.

Tim Götz geht nach Zweibrücken

Unterdessen wurde gestern bekannt, dass Tim Götz (22) zum Saisonende zum ambitionierten Tabellenführer der Oberliga Rheinhessen-Pfalz/Saar, dem SV 64 Zweibrücken, wechselt. Das bestätigte Christian Deller, Vorsitzender des TVH. Der Student für Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Kaiserslautern trifft dann wieder auf seinen früheren Hochdorfer Trainer Stefan Bullacher. Der Schifferstadter Götz ist Spielmacher und Torjäger beim TV Hochdorf.

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