Ludwigshafen Handball: Mundenheims Zukunft noch nicht entschieden
«Ludwigshafen.» Die Damen der VTV Mundenheim schöpfen wieder Hoffnung. Der 28:27 (12:10)-Erfolg gegen Püttlingen könnte der Klassenverbleib in der Handball-Oberliga bedeuten – aber nur mit viel Glück.
Es wird eine Zitterpartie. Die Damen der VTV Mundenheim haben mit dem Sieg gegen Püttlingen den zwölften Platz eingenommen (16:34 Punkte). Budenheim (15:35) rutschte nun auf einen Abstiegsplatz. Sollte Mundenheim auf diesem Rang bleiben, wäre der Ligaverbleib sicher. Denn Engers steht als erster Absteiger in die Pfalzliga fest. Doch niemand weiß bislang, wie viele Mannschaften absteigen müssen. Denn: Die Vergangenheit zeigte, dass durch weitere Abstiege aus den höheren Ligen ein weiteres Team aus der Oberliga absteigen könnte. Deshalb muss auch Mundenheim noch zittern – oder weiter punkten. Nur viel Gelegenheiten haben die VTV dazu nicht mehr. Nur noch eine Partie steht an. Kommendes Wochenende in Wittlich. Aber: Mundenheim hat in der Fremde bisher keinen Punkt geholt. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, auch gegen Wittlich“, sagt Trainer Sabine Winkelmann. Vielmehr müssen die VTV gewinnen, um am Ende nicht in den sauren Apfel beißen zu müssen. Zumindest am Samstag wurde die erste Zielsetzung von Sabine Winkelmann erfüllt. Mit dem Triumph über Püttlingen sprang das Team von Winkelmann auf Platz zwölf der Oberliga Rheinland-Pfalz Saar. „Wir wollten vom vorletzten Tabellenplatz weg. Das haben wir geschafft“, sagte Winkelmann erleichtert nach der Partie. Doch der Sieg war eine Menge Arbeit für die VTV-Damen. Erstklassige Arbeit leistete Torhüterin Katrin Meiszis. Sie hielt vor allem in der ersten Halbzeit enorm gut. „Sie hat uns das Leben gerettet“, lobte Winkelmann die Leistung ihrer Torfrau. Meiszis hatte über 50 Prozent gehaltener Bälle in der ersten Halbzeit vorzuweisen. In den knapp zwei Minuten, in denen die VTV nur zu fünft auf der Platte standen, hielt sie alles. Fünf Minuten vor dem Ende der Partie geriet Mundenheim dann zum ersten Mal in Rückstand. „Die Mannschaft hat es aber geschafft, die Nerven zu behalten und ist ruhig geblieben“, sagte Winkelmann. Und: Am Samstag spielte die Konkurrenz wieder für Mundenheim. Alle Konkurrenten verloren ihre Spiele – teilweise extrem deutlich. Wie Budenheim, das 28:51 in Marpingen unterging.