Ludwigshafen
Handball: Mundenheimer Binnes ist wieder fit
Nach über einem Jahr Verletzungspause meldete sich der variable Außenspieler und Deckungsspezialist wieder zurück. Die gesamte letzte Saison ging spurlos an Marco Binnes vorbei.
Nach einer schweren Schulterverletzung mit Operation saß der 31-Jährige auf der Zuschauertribüne, fehlte seiner Mannschaft dabei nicht nur im Angriff, sondern ganz besonders als unangenehmer Faktor in der Abwehrformation. Und auch der eigentliche Saisonauftakt gegen Dansenberg fiel noch ins Wasser: „In unserem ersten Vorbereitungsspiel habe ich mir das Innenband angerissen.“
Verletzung auskuriert
Aber mittlerweile ist auch diese Verletzung auskuriert und Binnes steht für einen Einsatz bereit. Zumindest aus eigener Sicht. „Ich hatte eine gute Trainingswoche, aber über die endgültige Aufstellung entscheidet der Trainer.“ Und da hat Andreas Reckenthäler vor dem Derby ausnahmsweise die Qual der Wahl.
Bis auf Yannick Treiber, der unter der Woche ausfiel und dessen endgültige Diagnose nach seiner im Auftaktspiel erlittenen Fußverletzung noch ausstand, können die Mundenheimer mit der vollen Kapelle in Eckbachtal auflaufen.
Das wird auch nötig sein. „Unsere letzten beiden Auftritte dort waren wirklich nicht gut“, bilanzierte Binnes. Das lag aber nur zum Teil an der harzfreien Halle, auf die sich die Mundenheimer unter der Woche so gut wie möglich vorbereitet haben.
Mangelhafter Einsatz
„Vor allem hat aber der Einsatz gefehlt“, so Binnes. Und gerade dieser müsse am Sonntag stimmen, denn nach der Auftaktniederlage gegen Offenbach stehen die Gastgeber in der extrem kurzen Saison schon mit dem Rücken zur Wand.
„Man kann sich dabei keinen langen Fehlstart leisten“, verdeutlichte der Rechtshänder. Die VTV sind hingegen gut aus den Startlöchern gekommen und wollen darauf auch bei der HSG gerne aufbauen.
In der Oberliga der Damen spielen die VTV Mundenheim am Sonntag. 15.45 Uhr bei der TG Waldsee. Die TSG Friesenheim muss bereits am Samstag um 18 Uhr beim Titelkandidaten TSV Kandel antreten.