Ludwigshafen Handball: Ein guter Abend für Mundenheim

«Ludwigshafen.»Mit einem 31:26 (15:17)-Erfolg über die FSG Arzheim-Moselweiß gelang den Damen der VTV Mundenheim ein versöhnlicher Jahresabschluss in der Handball-Oberliga. Mit dem dritten Saisonsieg gelang den Mundenheimerinnen zumindest der Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld.
Eine Steigerung in Abwehr und Angriff brachte nach dem Seitenwechsel die Wende. „Wir hatten in der ersten Halbzeit zu viele Gegentreffer von Außen, weil wir von der Halbposition nicht schnell genug verschoben haben. Das haben wir in der zweiten Hälfte korrigiert“, freute sich VTV-Trainerin Nicole Foss. Sie jubelte außerdem über ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. „Endlich haben wir uns für unseren Einsatz belohnt.“ Kämpferisch war ihrer Mannschaft schon im ersten Durchgang kein Vorwurf zu machen, aber zunächst nutzten die Gäste ihre Freiheiten. Die VTV schlugen zurück, auch wenn es vor der Pause nicht mehr zum Ausgleich genügen sollte. Federführend dabei war Rückkehrerin Marlen Wehr. Nach dem Seitenwechsel gaben die Gastgeberinnen richtig Gas, drehten das Spiel zu ihren Gunsten, hatten nun endlich auch das nötige Quäntchen Glück und auf der Trainerbank das richtige Näschen. So hatte Katrin Meiszis, die im zweiten Abschnitt zwischen den Pfosten stand, mit ihren Paraden zum richtigen Zeitpunkt ebenso ihren Anteil am Sieg, wie Kristina Schmieder mit ihren Treffern zum 25:22 und 26:23 (51./52.). Spätestens das 29:24 (57.) war der Beleg dafür, dass es ein Abend der Mundenheimer Frauen wurde. Vom Pfosten sprang Marlen Wehrs Ball an die Wade von FSG-Torfrau Stefanie Hayer und kullerte von dort über die Linie. Tore, die nur an einem guten Abend fallen – einen solchen hatten die VTV-Damen erwischt. „So eine Leistung haben wir in den letzten Wochen schon häufiger gezeigt, aber heute schlägt sich das endlich auch in Punkten nieder“, strahlte Nicole Foss und freute sich auf die anschließende Weihnachtsfeier. So spielten sie VTV Mundenheim: Wilde, Meiszis (ab 31.) – Schmieder (4), Butz (1), Götz (5) – Ohler (3), Köbele (6) – Heiser (4) – Geib, Roos, Mayer, Wehr (2), Böhme (6/5), Spielfilm: 7:10 (15.), 15:17 Hz, 20:18 (36.), 21:21 (40.), 25:22 (51.), 31:26 Ende – Zeitstrafen: 4:4 – Siebenmeter: 6/5 – 7/4 – Beste Spielerinnen: Heiser, Meiszis – Schmidt, Schäfer – Zuschauer: 80 – Schiedsrichter: Fellinghauer/Hoffmann (Mainz).