Ludwigshafen Hallenfußball: Party nach dem Abpfiff
Die Ludwigshafener Stadtmeisterschaft wird bei ihrer 38. Auflage erstmals an einem Samstag ausgespielt. Und erstmals gibt es eine Players-Night.
„Wir haben uns im Vorfeld bei den Vereinen umgehört. Der Tenor war, das Turnier an einem Samstag durchzuführen und quasi direkt nach der Siegerehrung eine Players-Night steigen zu lassen“, informiert Manuela Leising von der Stadtverwaltung. Von 18 bis voraussichtlich 24 Uhr kann jeder, also Fußballer genauso wie Fans aller Teilnehmer, aber auch andere Interessierte, an der Feier teilnehmen. Ein DJ wird die Gäste mit Partymusik unterhalten.
Hoffen auf "volle Bude"
Für die Verköstigung sorgt Gastronomin Gaby van Lier. „Mein Team freut sich darauf. Wir hoffen, dass die Bude voll ist“, sagt van Lier und liebäugelt mit 1200 Besuchern. Der Eintritt zu dieser Players-Night ist frei. „Ich bin gespannt, wie die Party von den Vereinen angenommen wird und kann mir vorstellen, dass sie ein Erfolg wird“, sagt Oberbürgermeisterin und Sportdezernentin Jutta Steinruck. Sie geht trotz des veränderten Wochentags davon aus, dass die Eberthalle ausverkauft sein wird. Die Organisation der Großveranstaltung stemmen wieder die Ludwigshafener Kongress- und Marketinggesellschaft (Lukom), der Ludwigshafener Sportverband (LSV) und das Sportreferat der Stadt. Manuela Leising, die als Projektleiterin die Fäden in der Hand hält und als Bindeglied zu den Vereinen fungiert, spricht von generalstabsmäßiger Planung. „Es sind wieder rund 70 ehrenamtliche Helfer im Einsatz, die sich um Auf- und Abbau kümmern oder als Ordner fungieren. Das ist ein eingespieltes Team“, erklärt Leising.
Cordier: "Großartige Atmosphäre"
Von einer besonderen Herausforderung berichtet LSV-Vorsitzender Winfried Ringwald: „Die Firma, die den Kunstrasen eingelagert hatte, kann dies nicht mehr leisten. Doch die Feuerwehr ist eingesprungen.“ Dort sind die elf Rollen Kunstrasen zu je 350 Kilogramm nun aufbewahrt. Die Feuerwehr liefert die Rollen an, die am Mittwoch vor dem Turnier verlegt werden. Dass das Turnier von Anfang an eine Erfolgsgeschichte ist, führt Lukom-Geschäftsführer Michael Cordier auch auf die Halle zurück: „Die Atmosphäre ist großartig, weil die Zuschauer ganz nah dabei sind. Diese Halle tut der Stadt gut.“ Ohne Sponsoren wäre die Stadtmeisterschaft nicht zu organisieren. „Ich habe den Termin in meinen Kalender eingetragen“, sagt Hartmut Unger vom Hauptsponsor BASF. Den besonderen Reiz sieht er im Zusammenspiel von sportlicher Rivalität, familiärem Charakter und der professionellen Organisation. „Dass sich die Sponsoren, allen voran die BASF, so nachhaltig engagieren, ist nicht selbstverständlich“, betont Steinruck.
Ruchheim eröffnet gegen Croatia
Bei der Stadtmeisterschaft, an der 16 Mannschaften von der Oberliga bis zur B-Klasse teilnehmen, geht es um Pokale und um 1900 Euro Preisgeld. Ausgezeichnet werden zudem der beste Spieler, der stärkste Torhüter und der Torschützenkönig. Zusätzlich wird ein Fairnesspokal vergeben. Wie im Vorjahr spendiert ein Sponsor jedem Spieler ein T-Shirt mit dem Logo der Stadtmeisterschaft. Die gewann im vergangenen Jahr der BSC Oppau. Zum vierten Mal in Folge bestreitet der SV Ruchheim um 9 Uhr das Eröffnungsspiel. Dieses Mal trifft er auf den FC Croatia. Das Finale ist für 17.15 Uhr angesetzt.