Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Gymnasialempfehlung: Viel Frust und wenige Daten

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Dass die Schulaufsicht offenbar kaum Daten zu Bildungsbiografien an den weiterführenden Schulen erhebt, ist keine gute Nachricht.

Ja, es gibt gute Gründe dafür, Eltern über die Schulwahl ihrer Kinder frei entscheiden zu lassen. Genauso gibt es aber auch gute Gründe dafür, diesen freien Elternwillen kritisch zu sehen. Mehrere Schulleiter der Ludwigshafener Gymnasien berichten davon, dass Ambitionen der Eltern und das Hinwegsetzen über Lehrerempfehlungen teils zu viel Frust aufseiten der Kinder führen. Auch die Schulen stellt das vor große Herausforderungen. Umso unverständlicher, dass die ADD gar nicht erfasst, wie viele Kinder ohne Empfehlung das Abitur schaffen, oder wer mit oder ohne Empfehlung vom Gymnasium wieder abgeht. Bildungspolitisch gesehen ist es keine gute Nachricht, dass der Ist-Zustand so im Dunkeln liegt.

Zum ausführlichen Bericht geht es hier.

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