„Aktion 72“ – Hilfe für den Nachbarn Geld für Rollator und Farbe
Fall 23: Herr I. hält sich seit seiner Haftentlassung in einer Übergangswohnung im Betreuten Wohnen für Haftentlassene auf. Von Beginn an nimmt er die Angebote des Pfälzischen Vereins für Soziale Rechtspflege Vorderpfalz regelmäßig wahr, ist offen sowie zuverlässig und führt seinen Haushalt eigenverantwortlich. Trotz seiner gesundheitlichen Belastungen, die zurzeit die Arbeitssuche verzögern, beteiligt sich Herr I. engagiert an der Wohnungssuche. Als in der ihm zur Verfügung gestellten Wohnung ein neuer Anstrich fällig gewesen ist, wurden mit Hilfe der Spenden der „Aktion 72“ Malerzubehör und Wandfarbe besorgt. Die Renovierungsarbeiten hat Herr I. dann selbstständig vorgenommen.
Fall 24: Frau X. wurde durch gesellschaftliche Zwänge immer mehr mit den Gepflogenheiten der Trinkkultur konfrontiert und so durch jahrelanges Gewöhnen an immer größere Mengen in den Strudel des Alkoholismus gezogen. Durch den regelmäßigen Besuch einer Selbsthilfegruppe im Blauen Kreuz kann sie heute wieder in der Gesellschaft mit erhobenen Hauptes auch ohne Alkohol an Feiern teilnehmen und ist am nächsten Tag auch wieder in der Lage, ihren Dienst anzutreten. Ermöglicht wird das Angebot auch durch eine Spende aus der „Aktion 72“.
Fall 25: Die Vorweihnachtszeit ist auch an der Georgens-Schule, Förderschule für ganzheitliche Entwicklung, eine besondere Zeit. Dazu gehören Erlebnisse wie der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, in ein Restaurant gehen oder auch das Backen von Plätzchen. Dank der „Aktion 72“ unterstützt der Förderverein die Klassen mit einem Weihnachtsgeld.
Fall 26: Frau D., 88 Jahre alt, lebt allein in ihrer Wohnung in der Gartenstadt. Sie leidet seit Kurzem an einer beginnenden Demenz. Ihre beiden Kinder leben mit ihren Familien in Kroatien. Über das Amtsgericht wurde eine rechtliche Betreuung eingerichtet. Um ihr eine Unterstützung im Alltag zu geben und auch die als groß empfundene Einsamkeit an den Wochenenden zu verringern, wurde über den SKFM-Betreuungsverein sowohl eine Nachbarschaftshilfe als auch eine Hilfe für die Besorgung von Einkäufen organisiert. Die Kosten werden über die Pflegeversicherung übernommen. Aufgrund ihrer Altersgebrechlichkeit benötigte die Dame jetzt einen Rollator. Da dieser etwas leichter sein sollte, war auch eine Eigenbeteiligung erforderlich. Diese konnte durch eine Spende der „Aktion 72“ übernommen werden.
Fall 27: Herr H. ist 34 Jahre alt und arbeitet seit 2019 in den Ludwigshafener Werkstätten. In diesem Jahr zog er in seine erste eigene Wohnung. Wegen seines geringen Einkommens fehlt es dort an einigen Gegenständen des täglichen Lebens: unter anderem Geschirr, Bettwäsche, Kleiderschränke oder eine Waschmaschine. Er freut sich sehr über eine Unterstützung aus der „Aktion 72“.
Aktueller Spendenstand: 24.427,05 Euro.