Ludwigshafen Ganz große Nummer

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«HOCHDORF-ASSENHEIM.»Der TV Hochdorf hat sich in den Fokus in Handball-Deutschland gespielt. Vor einer Woche gelang dem TVH der größte Erfolg im Nachwuchshandball. Die B-Jugend zog ins Viertelfinale der deutschen Jugendmeisterschaft ein und qualifizierte sich damit direkt für die A-Jugend-Bundesliga. Einen Vorgeschmack darauf gibt es am Sonntag. Dann kommt der SC DHfK Leipzig zum Viertelfinal-Hinspiel (16 Uhr, TVH-Sportzentrum).

Beim TV Hochdorf hat man keine Angst vor großen Namen. Der SC DHfK Leipzig gehört zusammen mit den Füchsen Berlin zu den besten Teams in der Republik. Aushängeschild der Leipziger ist Nationalspieler Franz Semper (21), der seine Lehrjahre ebenfalls in der Nachwuchsschmiede durchlaufen hat und in der kommenden Saison zum Meister SG Flensburg-Handewitt wechseln wird. Den Meistertitel haben die B-Junioren des SC fest im Visier. Zuletzt haben die Leipziger mit zwei hohen Siegen gegen den HSC 2000 Coburg ihre Klasse bewiesen. Mit Franz Häcker, Niklas Hagenow und Niclas Heitkamp verfügt die Mannschaft von Trainer Mathias Albrecht über körperlich starke Rückraumspieler, die sich immer wieder als Torschützen auszeichnen. Einfach wird deren Auswärtspartie in Hochdorf sicherlich nicht, denn im TVH-Sportzentrum, werden die Sachsen eine andere Kulisse als zuletzt vorfinden. Beim TV Hochdorf rechnet man wieder mit einer Zuschauerkulisse von über 600 Zuschauern. Dazu haben die Jungbiber mit dem Sieg gegen Helmlingen zusätzliches Selbstvertrauen getankt und wollen ebenfalls ihren erfolgreichen Weg fortsetzen. „Mit dem SC DHfK erwartet uns sicherlich ein ganz schwerer Gegner. Wir müssen auf jeden Fall über uns hinauswachsen, um die Partie lange offen zu halten. Dazu muss uns auch die Halle tragen“, sagt Trainer Björn Friedrich nach seinen ersten Videostudium der Leipziger Mannschaft. Nik Dreyer, Jugendkoordinator des TVH, sieht die Hochdorfer Mannschaft nicht unter Druck. „Wir haben unsere Ziele erreicht. Wir können jetzt befreit aufspielen und ich bin mir sicher, dass die Mannschaft alles in die Waagschale werfen wird, um die Reise erfolgreich fortzusetzen. Zumindest haben wir uns in diesen Tagen sehr gut darauf vorbereitet“, verspricht Dreyer. „Uns ist auch klar, dass Leipzig der klare Favorit ist und wir der krasse Außenseiter“, ergänzt der Jugendkoordinator. Der Verein kooperiert in Leipzig mit dem Sportgymnasium. Sieben bis acht Trainingseinheiten in der Woche sind in Leipzig üblich. „Es ist die Partie des gallischen Dorf gegen die großen Römer“, meint Dreyer mit Blick auf die Comic-Figuren Asterix und Obelix. Dabei gelte es für den TV Hochdorf auch eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in zwei Wochen zu verschaffen. Am 18. Mai (16 Uhr, Sporthalle Brüderstraße, Leipzig) sind die Jungbiber in Leipzig zu Gast.

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