Ludwigshafen FWG: Mit BASF über Jobtickets sprechen

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Die angestrebte Minderung der Schadstoffbelastungen in der Innenstadt und die zu erwartenden Verkehrsbelastungen durch den geplanten Abriss der Hochstraße Nord (ab 2019/20) müsse eine Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) in Ludwigshafen zur Folge haben. Deshalb macht sich die Ludwigshafener FWG für eine Erweiterung der Angebotspalette für Zeitkarten stark. Durch die Aufwertung des Jobticket-Angebots und die Einführung eines Firmentickets mit Großkundenrabatt sollen mehr Menschen als bisher zum Umstieg auf den ÖPNV angeregt werden. Die bisherigen Regelungen seien für Großfirmen nicht attraktiv genug, glaubt Stadtratsfraktionschef Rainer Metz. Nur so sei erklärbar, dass die BASF als größter Arbeitgeber vor Ort das Jobticket bislang nicht nutze, obwohl es seit Jahren Verhandlungen gebe. Die Stadtverwaltung sollte daher gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben die Umsetzung attraktiverer Modelle prüfen und die Initiative zu neuen Verhandlungen ergreifen. Die Förderung des ÖPNV sei zum Großteil mit der Preisgestaltung für die Fahrkarten verbunden. Der vergünstigte Normalfall sei die Zeitkarte (Monats- oder Jahreskarte). Auf deren Basis sei das Jobticket eingeführt worden, das aber in seiner bisherigen Form an seine Grenzen stoße, meint Metz.

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