Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Friesenheim meldet für Aufstiegsspiele

Das Betreuerteam der TSG Friesenheim (von links): Hans Schwan (Torwarttrainer), Alexander Bender (Athletiktrainer), Yvonne Rolla
Das Betreuerteam der TSG Friesenheim (von links): Hans Schwan (Torwarttrainer), Alexander Bender (Athletiktrainer), Yvonne Rolland (spielende Co-Trainerin), Trainer Matthias Kolander und André Sikora Schermuly.

Es ist eine Art „Zwischenzeit“, in der sich die Damen der TSG Friesenheim aktuell befinden. Mit dem abrupten Ende der Saison in der Handball-Oberliga wollten sich die Eulen nicht abfinden. Für sie geht die Runde nämlich weiter – vielleicht.

„Wir haben für die Aufstiegsspiele zur Dritten Liga gemeldet“, verriet Romina Heßler. Sie ist Teammanagerin der Oberliga-Damen der TSG Friesenheim. Heßler kennt auch schon die Gegner, die ebenfalls den Aufstieg anstreben. Die HSG Hunsrück, der SV 64 Zweibrücken sowie der TV Moselweiss, der als neu gegründeter HC Koblenz mit dabei sein wird, sind die Starter neben Friesenheim.

Soweit, so gut. „Aber wir haben noch keine Termine, und der Modus steht ebenfalls noch nicht fest“, sagt Heßler. Es werde wohl zurückgerechnet. „Angedacht ist ein Start im April oder im Mai. Aber die Mannschaften müssen sechs Wochen vorher im Trainingsbetrieb stehen“, verdeutlicht sie. Nach den aktuellen Einschränkungsbeschlüssen in geschlossenen Sportstätten ist damit der April schon fast wieder illusorisch.

Trotzdem gehen die Friesenheimerinnen das Projekt optimistisch an. „Ich führe gerade Gespräche mit Spielerinnen, die uns eventuell verstärken könnten“, sagt Heßler. Natürlich nicht allein für die Aufstiegsspiele, sondern auch längerfristig darüber hinaus. Es wären notwendige Verstärkungen, denn mit Selina und Nicole Weschenfelder haben auch zwei Spielerinnen die TSG mittlerweile verlassen – „Studienbedingt“, betont Heßler. Außerdem lief es sportlich nicht so vielversprechend. In der abgebrochenen Runde 2019/2020 belegte die TSG Platz zehn von 14 Teams.

Spielerinnen an der Angel

Dennoch: Heßler wurde schon auf der Trainerbank fündig. Da soll der zweitligaerfahrene André Sikora-Schermuly den angestammten Trainer Matthias Kolander für die Qualifikationsspiele unterstützen. Heßler hofft außerdem darauf, dass es auch zu Verstärkungen im Kader kommen wird. „Die Spielerinnen, mit denen wir sprechen, haben alle im Oktober/November ihr letztes Spiel gemacht und wären damit ohne Sperre sofort spielberechtigt“, sagt sie.

Druck baut sie damit aber nicht auf. „Wir können und wollen in dieser Runde befreit aufspielen“, betont Heßler. Aber wenn es mit dem Aufstieg klappt, sei trotzdem sicher niemand böse. Das passe dann auch gut ins Nachwuchskonzept und sei Anreiz für die jungen Spielerinnen.

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