Handball
Friesenheim-Hochdorf startet mit Pfalzderby gegen Dansenberg in Rückrunde
„Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden“, erklärt Patrick Friedmann. Der 21-jährige Ludwigshafener meint damit sowohl seine persönliche Bilanz als auch das Zwischenfazit seiner Mannschaft nach der Vorrunde. Vor allem aus den fünf gewonnenen Heimspielen zieht die Spielgemeinschaft auch für das Derby Selbstvertrauen. „Wir haben in Dansenberg nur mit vier Toren verloren. Wir haben dort gesehen, dass wir mitspielen können. Und wir haben uns mittlerweile weiterentwickelt“, fasst der Linksaußen und aktuell erfolgreichste HSG-Torschütze die Stimmungslage vor dem Pfalzduell zusammen.
Was dabei nicht fehlen darf, sei die Unterstützung durch die Zuschauer. Friedmann rechnet mit einer vollen Halle „Es ist unser Weihnachtsspieltag“, begründet er. Nach den Spielen von B- und C-Jugend werden noch viele Jugendliche und Eltern in der Halle sein und auch die Drittligamannschaft nach vorne peitschen. Damit allein sei es allerdings nicht getan. „Die Achse Jan Claussen und Sebastian Bösing ist die große Stärke der Dansenberger. Die müssen wir unterbrechen“, so seine Forderung. Nicht auf der Rechnung hat er dabei den Franzosen Alexis Biagui, der vom TuS nachverpflichtet wurde und im Spiel gegen die HSG sein Debüt auf der Spielmacherposition geben soll.
HSG-Kapitän Nikola Sorda wieder mit dabei
Umso besser ist deshalb für Friesenheim-Hochdorf, dass Mannschaftskapitän Nikola Sorda wieder in die Aufstellung zurückkehrt. Der Abwehrchef hatte zuletzt beim Auswärtsspiel in Hanau krankheitsbedingt ausgesetzt. Außerdem war die HSG in Hessen ohne Verstärkungen aus den Friesenheimer Zweitligakader aufgelaufen. Auch das könnte sich am Samstag ändern. „Natürlich würden wir uns darüber freuen, aber die letzte Entscheidung darüber treffen die Trainer im Austausch“, sagt Friedmann. Immerhin müssen die Eulen erst am Montag antreten, was die Chancen vergrößert.
Aber es werde auch auf die Taktik ankommen. „Mit Gunnar Dietrich und Bösing stellten sie einen enorm starken Innenblock. Wir müssen das Spiel deshalb mehr in die Breite ziehen und die Außen einbinden“, sagt Friedmann. Das wiederum käme dem Linksaußen zugute, wie er verschmitzt einräumt. „Außerdem brauchen wir viel Tempo.“ Und zwar im Spiel nach vorne wie auch im Rückzug. Dann könne es auch mit einem Sieg gegen Dansenberg klappen. Die Punkte könnten die Gastgeber, die den rettenden Platz zehn vor Augen haben, gut brauchen.