Ludwigshafen Fliegerbombe entschärft

Marco Ofenstein vom Kampfmittelräumdienst erklärt OB Jutta Steinruck, wie er mit seinem Team die 250-Kilo-Bombe entschärft hat.
Marco Ofenstein vom Kampfmittelräumdienst erklärt OB Jutta Steinruck, wie er mit seinem Team die 250-Kilo-Bombe entschärft hat.

Um 17.45 Uhr war am Mittwochabend die Gefahr für den Ludwigshafener Stadtteil West im Umfeld des Heinrich-Pesch-Hauses gebannt: Ein vierköpfiges Team des rheinland-pfälzischen Kampfmittelräumdienstes hat die englische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft, die am Dienstagmorgen bei Sondierungen auf dem Baufeld der neuen Heinrich-Pesch-Siedlung gefunden worden war. Die Sperrung und Evakuierung des Gebiets in einem Sicherheitsradius von 400 Metern um den Fundort des 250-Kilogramm-Blindgängers wurde wieder aufgehoben. Viele Auto- und Radfahrer waren am Nachmittag im Feierabendverkehr in der Frankenthaler Straße überrascht und teils auch verärgert darüber, dass sie wegen der Bombenentschärfung nicht in Richtung Oggersheim fahren durften, sondern wenden mussten. Jetzt ist die Fahrt wieder frei. Auch Busse, Straßenbahnen sowie die Züge der Deutschen Bahn fahren wieder, die ansässigen Handels- und Gewerbebetriebe sind wieder erreichbar.

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