Ludwigshafen Fit für die Zukunft
Pünktlich zum Jubiläumsjahr bekommt Mutterstadt einen neu gestalteten Ortskern. Die Arbeiten sollen zur Jahresmitte abgeschlossen sein. Doch schon stehen neue Projekte an, um die Lebensqualität und Infrastruktur zu verbessern.
Ob Mutterstadt für die nächsten 1250 Jahre gerüstet ist, vermag Bürgermeister Hans-Dieter Scheider nicht zu sagen: „Diese Frage könnte wohl nur ein Prophet beantworten. Aber ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam – Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft – in den letzten Jahrzehnten die Weichen für eine positive Zukunft unserer Heimatgemeinde gestellt haben.“ Besonders freut den Bürgermeister das große Engagement der Einwohner, die sich rege an der neuen Gestaltung ihres Wohnorts beteiligt und viele Ideen eingebracht hätten. Deshalb blickt Schneider positiv in die Zukunft: „Ich wünsche mir, dass wir dies auch bei den anstehenden Aufgaben weiterhin in konstruktiver Zusammenarbeit und unter hoher Beteiligung unserer Mitbürger tun. Dann können wir optimistisch nach vorne blicken.“ Die Ortskernsanierung verleiht Mutterstadt ein neues Gesicht. Das Areal um das alte Rathaus ist bereits fertig. Damit das historische Gebäude optisch mithalten kann, bekommt die Fassade bald einen neuen Anstrich. Mitte des Jahres sollen die Bauarbeiten beendet sein, so dass das Kerwe-Radrennen wieder auf gewohnter Strecke stattfinden kann. Etwa 1,8 Millionen Euro kostete die Gemeinde diese Ortsverschönerung im vergangenen Jahr. 2017 kommen noch einmal 1,8 Millionen dazu. Die nächsten Großprojekte stehen schon fest: Die Pestalozzi-Schule wird für eine halbe Million Euro generalsaniert, und das Haus der Vereine seniorengerecht mit einem Fahrstuhl ausgestattet. Eins der teuersten Projekte wird wohl die Erweiterung des Gewerbegebiets „An der Fohlenweide“ sein. Eine 80.000 Quadratmeter große Fläche am Kreisverkehr zum Gewerbegebiet ist dafür vorgesehen. Rund drei Millionen Euro plant die Gemeinde für die Erschließung und den Ankauf von Grundstücken ein. Der Bauhof soll ins neue Gewerbegebiet umziehen. Das Grundstück hat die Gemeinde bereits gekauft. Für das neue Betriebsgebäude sind Planungskosten von 200.000 Euro vorgesehen. Für das alte Bauhof-Gelände nahe der Pestalozzi-Schule gibt es bereits Pläne. Dort soll eine neue Kindertagesstätte errichtet werden, um das Platzproblem der protestantische Kita 1 für die Kinder bis drei Jahre zu lösen. |iak