Ludwigshafen Fit bleiben im Kopf und in den Beinen

Waldsee. Seit vielen Jahren hat die Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Waldsee einen festen Terminkalender. Auch in diesem Jahr wollen die Verantwortlichen ihr Programm weiterführen. Beim Gedächtnistraining und dem Spielenachmittag zeigt sich die stellvertretende Vorsitzende Christel Schramm zufrieden mit dem Zuspruch. Für den Tanznachmittag wünscht sie sich mehr Besucher.
Christel Schramms Kalender ist gut gefüllt: alle zwei Wochen Spielenachmittag, viermal Gedächtnistraining im Monat, eine Tanzstunde plus weiter Zusatzveranstaltungen. Und alles für die Awo. Der stellvertretenden Vorsitzenden macht die ehrenamtliche Arbeit Spaß, sie erzählt begeistert von den Stunden. Ihr „Baby“ ist das Gedächtnistraining, das sie seit acht Jahren erfolgreich bei der Awo anbietet. Aus anfänglich einer Gruppe sind zwei geworden, die Besucher kommen nicht nur aus Waldsee, sondern auch aus Schifferstadt, Neuhofen, Mutterstadt, Limburgerhof und Altrip. „Aktuell sind wir etwa 16 Leute pro Gruppe“, erzählt sie. 15 bis 18 Personen seien die optimale Gruppengröße. Die Idee etwas für den Kopf in Waldsee anzubieten, kam im Gespräch mit der Dannstadter Awo-Vorsitzenden Erika Reuther. „Sie macht sehr viel und ist mein Vorbild“, sagt Schramm. Nachdem sich die Waldseerin in die Thematik eingelesen hatte, ging es auch schon los. Dass die protestantische Kirche vor circa vier Jahren mit der Anfrage nach einer eigenen Gedächtnistraining-Gruppe auf sie zu kam, kam gerade recht. So konnte sie die zu große Gruppe problemlos teilen. Zwei Euro kostet die Teilnahme, inklusive Getränke. Den Anfang des Awo-Programms hat jedoch eigentlich der Spielenachmittag gemacht, der im 14-täglichen Turnus angeboten wird. „Das war mir aber irgendwann zu wenig, deshalb kam das Gedächtnistraining dazu.“ 16 bis 22 Personen nehmen im Schnitt an den Spielenachmittagen teil, messen sich in einer Partie „Mensch ärgere dich nicht“, im Rommé und Skip Bo. Vorher gibt es Kaffee und Torte – die werden zu einem festen Preis verkauft. Der Erlös fließt an die Awo, die damit wiederum ihre Glühweinwanderung, die Muttertagsfeier und auch teils den Ausflug finanziert. Schramms einziges Sorgenkind ist der Tanznachmittag, der seit 27 Jahren angeboten wird. Anfangs noch als Sitztanz mit Livemusik, wurde er schnell auf Wunsch der Teilnehmer zum klassischen Tanztee. Das ist er immer noch. Aber die Livemusik, die gibt es nicht mehr. Sie habe sich nicht mehr gerechnet, die Awo habe drauflegen müssen. Nun kommt die Musik vom Computer, aber der Eintritt ist frei. Rund 20 Tänzer treffen sich einmal im Monat im Turnerheim, nur im Sommer wird pausiert. „Es wäre schön, wenn Neue dazustoßen würden“, sagt Schramm. „Die Teilnehmerzahl ist rückläufig.“ Aber sie gibt die Hoffnung nicht auf, dass sich das ändern wird. Zu schade wäre es, diesen Punkt zu streichen. Termine —Donnerstag, 12. Januar: Spielenachmittag, Altes Rathaus, 14.30 bis 18 Uhr. —Mittwoch, 18. Januar: Gedächtnistraining, Protestantische Kirche, 14.30 bis 16.30 Uhr. —Mittwoch, 18. Januar: Tanz im Turnerheim, 15 bis 18 Uhr. —Donnerstag, 19. Januar: Gedächtnistraining, Altes Rathaus, 14.30 bis 16.30 Uhr. —Donnerstag, 26. Januar: Spielenachmittag, Altes Rathaus, 14.30 bis 18 Uhr. —Samstag, 28. Januar: Glühweinwanderung, Schwanenplatz, 14.30 Uhr. — Mittwoch, 1. Februar: Gedächtnistraining, Protestantische Kirche, 14.30 bis 16.30 Uhr. — Donnerstag, 2. Februar: Gedächtnistraining, Altes Rathaus, 14.30 bis 16.30 Uhr. — Mittwoch, 8. Februar: Tanz im Turnerheim, 15 bis 18 Uhr. — Donnerstag, 9. Februar: Spielenachmittag, Altes Rathaus, 14.30 bis 18 Uhr. —Mittwoch, 15. Februar: Gedächtnistraining, Protestantische Kirche, 14.30 bis 16.30 Uhr. —Donnerstag, 16. Februar: Gedächtnistraining, Altes Rathaus, 14.30 bis 16.30 Uhr. —Donnerstag, 23. Februar: Spielenachmittag, Altes Rathaus, 14.30 bis 18 Uhr. |cju DOPPELTERZEILENUMBRUCH