Ludwigshafen Fernheizkraftwerk wird nicht länger mit Gas befeuert

Au s dem Schlot kann kurzzeitig grauer oder schwarzer Rauch aufsteigen.
Au s dem Schlot kann kurzzeitig grauer oder schwarzer Rauch aufsteigen.

Die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) befeuern das Fernheizkraftwerk in der Industriestraße ab 1. September mit Heizöl und nicht mehr mit Erdgas. Als sichtbares Zeichen kann vorübergehend grauer statt weißer Rauch aufsteigen. Das sei aber kein Grund zur Beunruhigung, teilte das Unternehmen mit.

Die Neueinstellung der Heizkessel seien ein Beitrag zum Gassparen. Im Fernheizkraftwerk wird aus dem heißen Hochdruckdampf, der in der Müllverbrennung des Gemeinschafts-Müllheizkraftwerks Ludwigshafen (GML) entsteht, Fernwärme und Strom. Zur Abfederung von Spitzenlasten wird in geringen Mengen Erdgas zugefeuert. Dieses soll nun durch Heizöl ersetzt werden, das die TWL vorsorglich bevorratet haben.

Im Zuge der Umstellung und während des Brennerstarts – beides ist notwendig, um einen reibungslosen Betrieb mit Heizöl abzusichern – kann daher im Laufe des 1. Septembers kurzfristig und nur für die Dauer dieser Arbeiten grauer bis schwarzer anstatt dem gewohnten weißem Rauch entstehen. Dieser habe aber keine negativen Auswirkungen, zerstreuen die TWL im Vorfeld Bedenken.

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