Ludwigshafen Farbenfroh und feminin

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Dieser Modeherbst wird bunt und feminin. Petrol und rot sind Farben, die zurzeit gerne getragen werden. Aber auch altrosa und zarte Naturfarben lassen modebewusste Damen wirklich alles andere als blass aussehen.

„Nicht nur schwarz und grau findet man in den kommenden Herbst- und Wintermonaten in den Kleiderschränken“, erklärt Christian Englert vom Modehaus Hellmann in Mutterstadt. Ganz im Gegenteil, der Fachmann für Mode sieht in diesem Jahr kräftige Farben ganz vorne auf der Beliebtheitsskala: „Petrol und rot sind zurzeit begehrt.“ Frauen zeigten auch mehr Mut zur Weiblichkeit und griffen in dieser Saison häufiger zu feminin schwingenden Glockenröcken. „Diese kann man mit unifarbenen Shirts und Pullovern kombinieren. Außerdem sehen schicke, knöchelhohe Stiefeletten sehr gut dazu aus“, erklärt der Modeexperte. Auch Jeans werden uns in den kommenden Monaten begleiten. „Die Schlaghose hat sich entgegen der Modewelt-Erwartungen nicht durchgesetzt, es wird weiterhin lieber die Skinny-Form getragen“, sagt Englert. Überwerfen und fertig: Wer in diesem Herbst und Winter modebewusst sein will, kann wie im vergangenen Jahr weiterhin auf Capes und Ponchos setzen. Egal, für welchen Überwurf man sich entscheidet, es gibt jede Menge unterschiedlicher Modelle – von elegant bis lässig. Ob aus Grobstrick, Kunstpelz, (Kaschmir-)Wolle oder Tweed. „Ponchos sind wieder sehr angesagt. Man kann sie in der Übergangszeit als Alternative zur Jacke tragen oder im Winter als dominierendes Kleidungsstück“, berichtet Englert. Mit einer Bluse oder einem eng anliegenden Rollkragenpullover darunter, sei man immer passend angezogen. Wer es lässiger mag, greift zur armlosen Weste, die passen gut zu Jeans und halten auch noch schön warm. Ebenfalls nicht mehr aus dem Modealltag vieler Frauen wegzudenken: Schals. Kamen sie früher häufig nur bei steifem Nordwind und Halsschmerzen zum Einsatz, sind sie heute ein wichtiges Accessoires, oft verleihen sie dem Outfit einen extramodischen Pfiff. „Wer schick sein will, trägt einen Schal, das können wir nur bestätigen“, sagt Englert. Der Trend im Modehaus geht außerdem hin zu fair hergestellter Kleidung. Wer die nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) hergestellen Modelle einmal näher in Augenschein nehmen möchte, hat dazu am Donnerstag, 22. September, Gelegenheit: Die Modenschau beginnt um 19 Uhr im St. Jabokus Pfarrzentrum in Schifferstadt. |swen

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