Ludwigshafen Fürs neue Polizeipräsidium wird gebaggert

Der Erdaushub auf dem Areal an der Heinigstraße geht voran.
Der Erdaushub auf dem Areal an der Heinigstraße geht voran.

Die Bauarbeiten für den Neubau des Polizeipräsidiums in Ludwigshafen nehmen sichtbare Formen an. Der Erdaushub für die Tiefgarage und das Fundament des Gebäudekomplexes läuft derzeit. Bagger haben große Erdhaufen entlang des Areals angehäuft. 2018 hat das Land das Grundstück an der Heinigstraße erworben. Da die Grundfläche mit rund 4530 Quadratmetern nicht sehr groß ist, muss in die Höhe gebaut werden. Die Dienstfahrzeuge sollen in einer Tiefgarage Platz finden. Das neue Präsidium wird ein zweiteiliger mehrstöckiger Gebäudekomplex, in dem einmal rund 650 Polizeibedienstete arbeiten sollen. Die Baukosten wurden zuletzt mit rund 120 Millionen Euro beziffert. Das Gebäude soll im Laufe des Jahres 2026 stehen. Doch bis die Polizei aus dem sanierungsbedürftigen 100 Jahre alten Präsidium in der Wittelsbachstraße (Süd) in den Neubau umziehen kann, wird es nach Einschätzung der Polizei bis 2027 dauern. Grund: Der Einbau der Technik für die Steuerung der Polizeieinsätze in der ganzen Vorder- und Südpfalz in einer sogenannten Führungszentrale wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem wird es umfangreiche Tests geben. Zwischen Bau-Ende und Inbetriebnahme werden daher mehrere Monate vergehen, sind Experten überzeugt.

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