E-SPORT
Eulen Ludwigshafen veranstalten erste Stadtmeisterschaft in Fifa 2022
Es führt kaum noch ein Weg daran vorbei. E-Sport (elektronischer Sport) ist für viele Sportvereine mittlerweile ein Muss. Unter E-Sport versteht man im Allgemeinen das organisierte, wettkampfmäßige Spielen von Videospielen. Zu den bekanntesten E-Sport-Spielen gehören CS:GO, Dota 2 und League of Legends. Ein Muss ist E-Sport, weil der Markt unaufhörlich wächst. Marktforscher prognostizieren für das Jahr 2024 ein weltweites Marktvolumen im E-Sport von rund 1,6 Milliarden US-Dollar. 2020 betrug der weltweite Umsatz 947 Millionen Dollar. 436 Millionen Menschen schauten weltweit den „Zockern“ zu. Deutschland spielt im E-Sport noch nicht in der internationalen Top-Liga.
Doch es wird besser. Bis 2025 sagen Marktforscher voraus, werden hierzulande 163 Millionen Euro im E-Sport umgesetzt. Das sind jedoch ausbaufähige Zahlen. Wie auch bei den Fans. 19 Prozent der Deutschen haben bislang ein E-Sport-Match gesehen, zwölf Prozent schauen wöchentlich zu. Auf dem Spielfeld E-Sport ist demnach noch einiges an Luft nach oben. Aber das Wachstum ist rasant. Immer mehr Profi-Fußball-Klubs gründen ein E-Sport-Team. Es gibt sogar mittlerweile deutsche E-Sport-Meisterschaften. Und: Es kann sich lohnen. Der Däne Johan Sundstein ist der Top-Verdiener unter den eSportlern. 7,2 Millionen US-Dollar hat der Profispieler Sundstein bislang an Preisgeldern verdient. Bekanntester Deutscher ist Kuro Salehi Takhasomi. Er sahnte bis dato immerhin 5,2 Millionen US-Dollar ab.
E-Sport wird zum Milliardengeschäft
Der FCK ist seit einem Jahr im E-Sport aktiv. Der pfälzische Traditionsverein hat sich ein Schwergewicht der Branche geangelt. Jonathan Mayer Garcia war einst die Nummer 1 der Fifa-Welt. Der 26-Jährige ist in der Dominikanischen Republik geboren, im Saarland aufgewachsen und spielt seit über fünf Jahren Fifa. Er ist unter dem Gamertag, also seinem Namen in der virtuellen Welt, JonaMG zu finden. Bei der TSG 1899 Hoffenheim spielt sich Fabrice Weiß ins Rampenlicht. Der 16 Jahre alte Limburgerhofer steht für die Hoffenheimer E-Sport-Zukunft, heißt es auf der Internetseite des Fußball-Bundesligisten. Weiß gehört in Europa zu den Top-12 und in Deutschland zu den Top-6.
Solche Kracher können die Eulen Ludwigshafen zwar nicht aufbieten, aber der Handball-Zweitligist hat seit diesem Jahr auch für sich den eSport-Markt entdeckt. Am 19. März wird in der Friedrich-Ebert-Halle die 1. Fifa-Stadtmeisterschaft ausgetragen. Organisiert wird die Veranstaltung von den Eulen Ludwigshafen. 128 Spieler mit Wohnsitz in Ludwigshafen können daran teilnehmen. Es ist für den Handballverein das erste größere öffentliche Turnier. Zuvor gab es eine interne Veranstaltung und dann Ende Januar ein kleineres öffentliches Turnier, an dessen Ende sich die beiden Besten mit einem E-Sport-Bundesliga-Spieler des SV Sandhausen messen durften.
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Infos unter: www-eulen-ludwigshafen.de